Jörne Sprehe gewinnt den Preis der Stadt Mannheim 2019

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Sieger im Preis der Stadt Mannheim 2019: Jörne Sprehe und Luna. (© Frieler)

Noch bis einschließlich morgen dauert das Mannheimer Maimarkt-Turnier. Sportliches Highlight heute im Parcours war der Preis der Stadt Mannheim, der nach Bayern ging.

Im Sattel der 13-jährigen ZfdP-Stute Luna v. L’Avian, mit der sie dieses Jahr auch schon den Großen Preis von Offenburg gewonnen hatte, war Sprehe die mit Abstand schnellste Reiterin in dem 1,50 Meter-Zeitspringen. Neben Weltranglistenpunkten gab es dafür 6250 Euro.

Nach 58,04 Sekunden kamen die beiden Siegerinnen ins Ziel. Noch am dichtesten dran an der Fabelzeit waren mit 59,44 Sekunden Marcel Marschall und die zehnjährige Holsteiner Stute Crysta v. Carentan, Platz zwei.

Und auch der dritte Platz gehörte einer Stute: der 14-jährigen belgischen Heartbreaker-Tochter Oak Grove’s Heartfelt unter Harm Lahde. Seine Zeit: 59,74 Sekunden.

Unter den Platzierten waren auch die beiden WM-Bronzemedaillengewinnerinnen von Tryon, Laura Klaphake und Simone Blum. Letztere, die neben der Mannschaftsmedaille ja auch sensationell Einzelgold in Tryon geholt hatte, ritt heute ihre neunjährige Zunkunftshoffnung Cool Hill v. Corlensky. Superstar Alice hatte gestern das Championat in weltmeisterlicher Manier gewonnen und durfte heute pausieren. Sie wurde würdig vertreten. Cool Hill wurde nach einer 61,98 Sekunden-Runde Achter.

Um genau 0,5 Sekunden schneller war die von Laura Klaphake vorgestellte, ebenfalls neunjährige Cuautla LS – Platz sieben.

Doppel-Erfolg für Regine Mispelkamp und mehr

Das Mannheimer Dressurviereck gehörte heute ausschließlich den Para-Equestrians. Im Grade V war Tryon-Bronzegewinnerin Regine Mispelkamp mit ihren beiden Pferden nicht zu schlagen. Im Sattel von WM-Partner Look At Me Now gewann sie die Einzelprüfung mit 72,460 Prozent. Mit dem Fidertanz-Sohn Figulus wurde sie Zweite, diesmal mit 67,738 Prozent, aber ebenfalls einem einstimmigen Richterurteil. Der dritte Platz ging in die Schweiz, an Nicole Geiger auf Ry de Lafayette (64,841).

Im Teamtest hatte Mispelkamp ebenfalls mit beiden Pferden an der Spitze gestanden. Dritte wurde hier allerdings Anike Hölken auf El Dorado. Die beiden waren heute als Siebte „einen raus“ aus der Platzierung.

Im Grade IV wechselten sich die Niederländerin Sanne Voets auf Demantur und der Brasilianer Rodolpho Riskalla im Sattel von Don Henrico an der Spitze ab. Voets gewann die Mannschaftsaufgabe und Riskalla wurde Zweiter. In der Einzelaufgabe war es umgekehrt. Den dritten und vierten Platz belegte jeweils mit Bewertungen knapp unterhalb der 70 Prozent die deutsche Multi-Championesse Hannelore Brenner mit ihren Stuten Belissima M und Rainbow Queen.

Steffen Zeibig und seine Erfolgsstute Feel Good siegten heute mit 69,559 Prozent in der Einzelaufgabe vor den Niederländerinnen Maud de Reu auf Webron sowie Rixt van der Horst auf Findsley. In der Mannschaftsaufgabe war Zeibig Dritter gewesen hinter van der Horst und de Reu.

Im Grade I musste die sieggewohnte Elke Philipp sich mit Fürst Sinclair der Finnin Katja Karjalainene im Sattel von Dr. Doolittle geschlagen geben. Dritter war Brasiliens Sergio Froés Ribeiro de Oliva auf Coco Chanel M. In der Mannschaftsaufgabe hatte Philipp die Nase vorn gehabt und Katja Karjalainen war Zweite vor dem Gast aus Brasilien.

Im Grade II schließlich siegte der Österreicher Pepo Puch sowohl in der Mannschafts- wie auch in der Einzelaufgabe. Er stellte den elfjährigen Hannoveraner Sailor’s Blue vor und kam auf 73,232 bzw. Prozent

Heidemarie Dresing reihte sich mit ihren Pferden Responsible For Me und la Boum jeweils an zweiter und dritter Stelle ein, wobei Responsible For Me in der Mannschaftsaufgabe vor dem erst sechsjährigen Stallkollegen landete und in der Einzelaufgabe hinter ihm.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.