Nationenpreisteam für den CSIO Rom benannt, Daniel Deußer ist mit dabei

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Daniel Deußer und Tobago Z, der kleine Kämpfer mit dem riesengroßen Herz, der heute erneut seine Klasse gezeigt hat – hier beim Weltcup-Finale in Göteborg. (© Pauline von Hardenberg)

Kaum hat er die Athletenvereinbarung unterschrieben, ist Daniel Deußer auch schon für den ersten Nationenpreiseinsatz 2019 eingeplant. In Rom wird er erstmals seit 2016 wieder in einer deutschen Mannschaft reiten.

Seinen letzten Nationenpreiseinsatz mit dem Bundesadler auf der Brust hatte Daniel Deußer im Herbst 2016. Damals gehörte er zur siegreichen Mannschaft des FEI-Nationenpreisfinales in Barcelona. Im selben Jahr hatte er mit Otto Beckers Equipe Bronze bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro gewonnen.

2017 und 2018 hatte er jedoch die Athletenvereinbarung der FN nicht unterschrieben, die Voraussetzung dafür ist, dass ein Reiter in einer deutschen Mannschaft an den Start gehen darf. Hintergrund war unter anderem, dass Deußer mit dem Inhalt der Vereinbarung nicht einverstanden war. Nun wurde ein Kompromiss gefunden und der 37-Jährige, aktuell die Nummer sechs der Weltrangliste, hat seine Unterschrift geleistet.

DOKR-Geschäftsführer Dr. Dennis Peiler erklärte im Rahmen der derzeit tagenden FN-Jahrestagung im Hamburg: „Wir mussten alle über unseren Schatten springen und das eine oder andere Zugeständnis machen. Das gilt für alle Beteiligten, nicht nur für die Reiter, auch für uns.“

Welchen Stellenwert der in Belgien beheimatete Deußer für den deutschen Springsport hat, verdeutlichte diese Aussage Dr. Peilers: „Kein Land dieser Welt kann auf derartige Weltklassereiter verzichten, auch wir nicht.“

Deußer, der als Vierter bester Deutscher beim Weltcup-Finale in Göteborg gewesen war mit dem Hengst Tobago Z, wurde nun wieder in den Olympiakader aufgenommen und ist schon für den ersten Einsatz eingeplant. Beim Nationenpreis in Rom (23. bis 26. Mai) wird er an der Seite von Katrin Eckermann, Christian Kukuk, Jörne Sprehe und Holger Wulschner an den Start gehen.

Der aktualisierte Olympiakader sieht nun aus wie folgt:

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