Lier: Tim Rieskamp-Goedeking gewinnt Weltranglisten-Springen, Daniel Deußer ebenfalls im Geld

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Tim Rieskamp-Goedeking (© www.toffi.images.de)

Diverse prominente Springreiter sind dieses Wochenende bei einem CSI2*-Turnier auf dem Azelhof in Lier, Belgien, am Start. Die Deutschen mischen ganz vorne mit.

Einen tollen Erfolg feierte beispielsweise gestern Tim Rieskamp-Goedeking. Mit dem elfjährigen Westfalen Coldplay v. Chacco-Blue, den er für Klaus Brinkmann reitet, gewann er das erste Weltranglisten-Springen des Wochenendes über 1,45 Meter mit Stechen.

Um genau 0,1 Sekunden musste sich Frankreichs Max Thirouin auf Utopie Villelongue (v. Mylord Carthago) den beiden geschlagen geben. Rang drei ging an Przemyslaw Konopacki aus Polen im Sattel von Volo’s Diamond v. Stakkatol.

Der vierte Platz war wieder schwarz-rot-gold dank Christian Kukuk auf einem hoch interessanten Nachwuchspferd, dem nun neunjährigen Creature, einem Sohn Kukuks Erfolgspartner Colestus, der schon sieben- und achtjährig in der internationalen Youngster-Tour für Aufmerksamkeit gesorgt hatte.

Die dritte Deutsche im Bunde der Platzierten war Sophie Hinners auf Rang zwölf mit der zweitschnellsten Vier-Fehler-Runde im Stechen. Sie saß im Sattel der KWPN-Stute First Class v. Amadeus.

Das höchstdotierte Springen am heutigen Samstag ging über 1,40 Meter mit Stechen, zählte allerdings nicht für die Weltrangliste. Die Reiter, die hier die Nase vorn hatten, mischen auf jener allerdings ebenfalls vorne mit. Harrie Smolders gewann das Springen auf dem erst achtjährigen Escape Z, einem Sohn seines langjährigen Erfolgshengstes Emerald aus einer Mutter v. Heartbreaker. Seiner Abstammung machte der Fuchshengst mit zwei fehlerfreien Runden und einer Superzeit von 29,21 Sekunden im Stechen alle Ehre.

Auf Rang zwei sprang Daniel Deußer mit der zehnjährigen belgischen Toulon-Tochter Kiana van het Herdershof. Auch sie kamen in unter 30 Sekunden ins Ziel. Bei 29,71 Sekunden stoppte die Uhr.

Rang drei holten Victoria Gulliksen und der KWPN-Wallach David Guetta nach Norwegen (0/30,03).

Tim Rieskamp-Goedeking konnte sich auch hier unter die Platzierten mischen. Auf dem neunjährigen OS-Wallach Chico Bonito, ebenfalls einem Chacco-Blue-Sohn war er schnellster Reiter mit vier Fehlern im Stechen und damit Elfter.

Sophie Hinners und Hendrick’s Hx waren auf Rang 18 ebenfalls noch im Geld trotz zweier Abwürfe im Stechen.

Und schließlich reihte sich mit Maxime Perez auf Banana de Cordrac v. Epson Gesmeray ein weitere für Deutschland aktive Reiterin auf Rang 19 ein nach einem Zeitfehler im Normalparcours.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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