Ludger Beerbaum in Hickstead im deutschen Nationenpreisteam

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Ludger Beerbaum und Mila beim CHIO Aachen 2022 (© von Korff)

Als Ludger Beerbaum und Casello beim Nationenpreis-Finale von Barcelona 2016 zum deutschen Sieg beitrugen, hatte das der Abschied sein sollen aus der deutschen Mannschaft. Doch nun kehrt Beerbaum in Rot zurück. Zumindest für dieses eine Mal in Hickstead.

Nein, ein Comeback solle es nicht werden, wird auf der Instagram-Seite der Beerbaum Stables eventuellen Spekulationen gleich ein Riegel vorgeschoben. Aber weil Bundestrainer Otto Becker so kurz vor den Weltmeisterschaften nicht genügend Paare hat, die er in Hickstead einsetzen kann, springt Ludger Beerbaum für dieses eine Mal ein. Auch Philipp Weishaupt aus seinem Team wird in Hickstead an den Start gehen.

Sowohl das letzte Championat als auch der letzte Nationenpreis des 58-Jährigen waren 2016. Im Sattel des Holsteiner Casall-Sohnes Casello lieferte Beerbaum bei den Olympischen Spielen in Rio das entscheidende Stechen, das Deutschland die Bronzemedaille sicherte. Wenige Monate später trugen sie zum Sieg der Deutschen im Nationenpreis-Finale in Barcelona bei. Es war übrigens das letzte Mal, dass Deutschland die Trophäe holte.

Ludger Beerbaums „neuer Casello“, also sein bestes Pferd im Stall, ist eine Schimmelstute, die zehnjährige, in der Lewitz gezogene Monte Bellini-Tochter Mila, die in diesem Jahr schon zwei Global Champions Tour-Etappen hatte für sich entscheiden können und zuletzt in Aachen einen sehr guten Eindruck hinterließ.