Marcel Marschall gewinnt den Großen Preis von Oliva

266466005_4509676009144661_9006087430695780028_n

Marcel Marschall und Extra Strong auf dem Weg zum Sieg im Großen Preis von Oliva (Spanien). (© 1clicphoto / Hervé Bonnaud)

Im Großen Preis von Oliva, Spanien, ging es es nach einem fordernden ersten Umlauf für nur drei Paare ins anschließende Stechen. Mit Marcel Marschall hatte dort ein Deutscher am Ende die Nase vorn.

Insgesamt 55 Reiter-Pferd-Paare waren im Großen Preis über 1,50 Meter am Start. Nur drei Paare blieben fehlerfrei im ersten Umlauf. Für die ging es dann noch einmal ins Stechen.

Und dort ließ Marcel Marschall mit seinem zwölfjährigen KWPN-Wallach Extra Strong v. Diamant de Semilly aus einer Colino-Mutter abermals nichts anbrennen und lieferte das nötige Extra an Schnelligkeit und Präzision. Am Ende bedeutete der fehlerfreie Stechparcours des Paars, das vor wenigen Wochen bereits auf Rang drei im Großen Preis von Oliva sprang, innerhalb von 45,29 Sekunden den Sieg und 12.875 Euro für die Haferkasse. Nach dem Sieg sagte Marschall stolz: „Er war heute ziemlich schwierig und groß genug. Wie man sehen konnte, gab es nur drei Abwürfe in der ersten Runde. Auf jeden Fall waren sehr gute Reiter mit sehr guten Pferden hier – aber auch die beiden Wochen zuvor waren die Grand Prix Prüfungen sehr schwer und groß.“ Umso glücklicher zeigte er sich, am Sonntag die Konkurrenz auf die Plätze verwiesen zu haben.

„Ich bin sehr, sehr zufrieden mit meinem Pferd, er ist fantastisch gesprungen“, so Marschall weiter. „Ich habe ihn seit fast einem Jahr, davor war er bei Marcel Wolf, der einen fantastischen Job mit ihm gemacht hat. Extra Strong ist einfach herausragend, und ich bin wirklich stolz darauf, ein Pferd wie ihn reiten zu dürfen.“

Platz zwei wurde ebenfalls von einem deutschen Vertreter besetzt. Christoph Könemann und sein KWPN-Wallach Frederiks v. Carambole schafften ebenfalls zwei fehlerfreie Runden und verpassten den Sieg um knapp eine Sekunde (0/46,30 Sekunden). Der dritte Platz ging an den Brasilianer Thiago Ribas Da Costa. Die erste Runde ebenfalls fehlerfrei beendet und das mit schnellster Zeit, verzichtete er im Stechen auf die Beendigung des Parcours.

Drei weitere Deutsche unter den Platzierten

Tobias Meyer und All I Need schafften es im ersten Umlauf zwar ohne Springfehler, jedoch nicht ganz innerhalb der erlaubten Zeit ins Ziel. Mit einem Strafpunkt landeten sie aber noch auf einem guten fünften Platz. Ihm folgen der Franzose Harold Boisset mit Divine da la Roque und der Luxemburger Victor Bettendorf und Simolo da La Roque. Beide jeweils mit vier Hindernisfehlern. Der Brite William Whitaker belegte mit Jalellah Rang acht und teilt sich diesen Platz mit dem Niederländer Dennis van den Brink. Auf Rang zehn folgte Kendra Claricia Brinkop mit Malissa de Muze. Andreas Schou (DEN) und Darc de Lux platzierten sich vor dem deutschen Christian Hess mit Untouched, der sich den dreizehnten Rang mit Guillaume Foutrier (FRA) mit Corneska de La Falize teilte.

Für die zwei weiteren Deutschen im Starterfeld lief es im Großen Preis nicht ganz nach Plan. Holger Wulschner sammelte mit Diamant de Plaisir acht Strafpunkte im ersten Umlauf, Katharina Offel mit Chaning Tatum kamen mit neun Punkten nach Hause.

Die Ergebnisse aus Oliva finden Sie hier.