Mechelen: Belgisches Quartett dominiert den Großen Preis

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Niels Bruynseels und Gancia de Muze auf dem Weg zum Sieg im Grand Prix von Mechelen 2017. (© Facebook/CSI Mechelen)

Der Große Preis des Hallenturniers in Mechelen geriet zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen, das die Gastgeber unter sich ausmachten. Am Ende hatte Niels Bruynseels die Nase vorn.

Niels Bruynseels hatte für den Großen Preis sein Erfolgspferd Gancia de Muze gesattelt. Mit der elfjährigen belgischen Malito de Reve-Tochter hatte Bruynseels in der vergangenen Saison einige goldene Schleife geholt – in Basel, zwei in Brüssel, Verona und zuletzt in Genf. Hinzu kommen diverse Top Ten-Platzierungen. Auch heute zeigte Gancia de Muze, dass auf sie Verlass ist. Genau zehn Paare hatten es ins Stechen geschafft, von denen sieben ein zweites Mal fehlerfrei durch den Parcours kamen. Je weiter das Stechen voran schritt, desto besser wurden die Zeiten. Am Ende bedeuteten 31,53 Sekunden den Sieg für Niels Bruynseels.

Dahinter reihten sich gleich drei seiner Landsleute ein. Am dichtesten dran an der Siegerzeit waren Pieter Devos und der zwölfjährige Larino-Sohn Apart mit 31,71 Sekunden. Knapp dahinter kam mit 31,77 Sekunden Nicola Philippaerts auf dem zehnjährigen Harley vd Bisschop ins Ziel. Auch dieser belgische Wallach v. Dulf van de Bisschop hatte eine super Saison 2017 mit einem Sieg in Calgary und vorderen Platzierungen in Tryon, Toronto und Stockholm. Heute ließen die beiden den vierten von fünf Belgiern im Stechen hinter sich, Christophe Vanderhasselt auf Identity Vitseroel v. Air Jordan Z (32,90 Sekunden).

Der fünfte Belgier, der bei der Entscheidung ein Wörtchen hätte mitreden können, war Jerome Guery auf dem Quasimodo Z-Sohn Garfield de Tiji des Templiers. Die Zeit hätte für Rang zwei gereicht. Aber zwei Abwürfe bedeuteten am Ende Rang zehn. Der einzige Deutsche unter den Platzierten war Felix Haßmann. Seine Balance, die gestern noch siegreich gewesen war, lieferte die schnellste Vier-Fehler-Runde im Umlauf. Damit belegten die beiden Rang zwölf.

Sowohl Christian Ahlmann auf dem zehnjährigen Kannan-Sohn Tokyo als auch Ludger Beerbaum mit Chacon v. Chacco-Blue hatten ebenfalls vier Fehler im Normalparcours.

Alle Ergebnisse aus Mechelen finden Sie hier.

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