Monaco: Shane Breens größter Sieg

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Ehrenrunde nach seinem größten Sieg: Shane Breen und Ipswich van de Wolfsakker nach dem LGCT Grand Prix in Monaco 2018. (© LGCT/Grasso)

Der 43-jährige Ire Shane Breen ist alles andere als ein Neuling im internationalen Spitzenspringsport. Aber ein Sieg wie heute bei der Global Champions Tour-Station von Monaco war ihm bislang noch nicht vergönnt gewesen.

Dabei waren es nur Bruchteile von Sekunden, die Shane Breen und seinen zehnjährigen belgischen Hengst Ipswich van de Wolfsakker v. Carembar de Muze (alias Gerco Schröders London) von der versammelten Weltelite trennten.

In 35,56 Sekunden ließ der Ire, aktuell die Nummer 50 der Weltrangliste, Italiens Alberto Zorzi im Sattel der ebenfalls belgisch gezogenen Vigo D’Arsouilles-Tochter Fair Light van’t Heike. Sie waren das zweite von nur drei fehlerfreien Paaren im Stechen.

Das dritte lieferte ein weiterer Ire: Denis Lynch und der 17-jährige Holsteiner Hengst Bella Baloubet v. Baloubet du Rouet. 40,43 Sekunden ohne Abwurf reichten dem Mannschaftseuropameister, um noch die weiße Schleife zu ergattern.

Shane Breen sagte nach seinem Erfolg: „Das ist der größte Sieg meiner Karriere und das erste mal, dass ich einen LGCT Grand Prix gewinne. Ipswich ist noch ziemlich unerfahren auf diesem Niveau und hatte einige Abwürfe in dieser Saison. Wir haben an die Tür geklopft, aber heute ist er fantastisch gesprungen. Er war überraschend entspannt. Er kann nämlich ziemlich heiß sein und hat eine Menge nervöse Energie.“ Was ja durchaus auch von Vorteil sein kann, wenn man das in die richtigen Bahnen lenken kann: „Das hat uns heute Abend in die Hände gespielt.“

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Weitere Ergebnisse und eine deutsche Platzierung

Die absolut schnellste Zeit im Stechen kam übrigens vom Weltranglisten-Ersten Harrie Smolders (NED). Er ritt den elfjährigen Indoctro-Sohn Cas, der in fabelhaften 34,16 Sekunden über die Hindernisse flog, dabei aber eine Stange mitnahm.

Unter den Platzierten waren auch Christian Kukuk und der zwölfjährige Cordess v. Clinton. Sie hatten einen Zeitstrafpunkt im Umlauf. Da nur sechs Paare ins Stechen gekommen waren, reichte das für Rang sieben.

Felix Haßmann verließ auf Cayenne WZ mit zwölf Fehlern den Parcours. Bei Philipp Weishaupt und Lesson Peak waren es 18 geworden.

GCL-Sieg Felix Haßmann und Balzaci

Im Großen Preis mag es nicht recht hingehauen haben für Felix Haßmann. Dafür hatte er sich am Nachmittag die letzte Runde der Global Champions League in Monaco sichern können. Mit seiner 15-jährigen Balou du Rouet-Tochter Balzaci nahm er Ben Maher auf Winning Good fast eine ganze Sekunde ab.

Sieger der Global Champions League-Etappe von Monaco wurden die Rome Gladiators, die mit dem Belgier Constant van Paesschen auf Jilbert van’t Ruytershof v. Numero Uno und Marlon Módolo Zanotelli (BRA) im Sattel von Rock’n Roll Semilly v. Diamant de Semilly an den Start gegangen waren. Beide Paare ließen in jedem Parcours sämtliche Stangen liegen.

Alle Ergebnisse aus Monaco finden Sie hier.

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