Noch ein Neuer für Cian O’Connor

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Valdocco des Caps mit seinem Ausbilder Guillaume Foutriers im Nationenpreis beim CHIO Aachen 2019. (© www.toffi-images.de)

Der irische Springreiter Cian O’Connor kauft derzeit ein Spitzenpferd nach dem nächsten. Diesmal ist es der zehnjährige Selle Français-Wallach Valdocco des Caps.

Valdocco des Caps war das Spitzenpferd des Franzosen Guillaume Foutriers, der dem Wallach seinen internationalen Durchbruch verdankt. Nun wird in Paderborn erstmals Cian O’Connor mit dem zehnjährigen französischen Baloubet du Rouet-Enkel (v. Number One d’Iso) an den Start gehen.

Valdocco des Caps ist nur eines von mehreren Spitzenpferden, in die der zurückgetretene Aktivensprecher des FEI-Springausschusses, Cian O’Connor, in den letzten Monaten investiert hat. Weitere Spitzenpferde waren z.B. WM-Stute Irenice Horta von Lorenzo de Luca und Final, mit dem er bei den Europameisterschaften in Rotterdam am Start war, und der zuvor mit Max Kühner für Furore sorgte.

Mit Valdocco des Caps gehörte Guillaume Foutriers unter anderem zum französischen Nationenpreis-Team beim CHIO Aachen, wo die beiden sich mit null und vier Fehlern hervorragend schlugen. Zudem siegten sie zweimal in den Großen Preisen von St. Tropez-Grimaud (CSI4*) und waren auch sonst bei mehreren Gelegenheiten sehr erfolgreich. Vier Jahre lang waren sie international im Einsatz.

Statement des Reiters

Gegenüber Studforlife.com sagte Guillaume Foutrier (43), aktuell Nummer 68 der Welt, was er hauptsächlich Valdocco zu verdanken hat: „Valdocco gehörte uns zusammen mit Investoren, es war also zu erwarten, dass er eines Tages verkauft werden würde. Die Zeit ist nun gekommen. Es ist eine rationale Entscheidung. Meine Investoren haben ein gutes Geschäft gemacht und wir werden weiter zusammenarbeiten.“

Der Verkauf erlaube es ihnen nun, einen Schritt weiter zu gehen mit ihrer Organisation. Dies sei das erste Mal, dass er mit dem Verkauf eines Pferdes etwas länger hatte warten können. „Es war eine wunderbare Erfahrung. Ich habe diese Momente wirklich genossen.“

Aber Guillaume Foutrier ist ein Realist: „Es kann berauschend sein, sich auf dieser Ebene zu entwickeln. Aber man muss auf dem Boden der Tatsachen bleiben. Dieses Jahr war ich zweiter Reservist für die Europameisterschaften. Nächstes Jahr wäre es dasselbe gewesen. Mir hätte die Erfahrung gefehlt, um Teil des Teams für die (Olympischen, Anm. d. Red.) Spiele zu sein.“

Nichtsdestotrotz ist er überzeugt von den Qualitäten seines ehemaligen Erfolgspartners: „Valdocco ist ein wirkliches Championatspferd. Er kann schnell gehen und je mehr er springt, desto besser springt er.“

Natürlich hätte er den Wallach gerne behalten, aber ihn zu verkaufen sei „ein notwendiges Übel, um seine Ziele zu erreichen oder womöglich noch mehr“. Er selbst hat nun keine Pferde mehr für die ganz großen Turniere, wohl aber einige Nachwuchstalente, die aber wahrscheinlich noch mindestens ein Jahr Zeit brauchen.

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