Sieg für Philipp Weishaupt bei Aachen International Jumping

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Philipp Weishaupt und Coby drehten die schnellste Runde im Stechen. (© Aachen International Jumping/ Arnd Bronkhorst)

Besser als nichts: Bei einem Dreisterne-CSI trifft sich an diesem Wochenende die Weltelite in Aachen. Die ersten Sieger stehen fest.

Philipp Weishaupt hieß der erste Sieger der Großen Tour beim Aachen International Jumping. Mit dem zehnjährigen hannoverschen Wallach Coby v. Contagio-Escudo fegte der Bereiter im Stall Ludger Beerbaum in 0/37,67 Sekunden über den Stechparcours. Eine Zeit, der keiner der zehn Konkurrenten im Stechen nahe kam.

Am nächsten dran war der Olympiasieger von 2008, Eric Lamaze auf dem 14-jährigen Chacco-Blue-Sohn Chacco Kid (0/39,39). Lediglich er und der zweite kanadische Starter Chris Pratt trugen im Parcours eine Maske. Die in Großbritannien lebende US-Amazone Laura Kraut auf dem 13-jährigen Holsteiner Confu v. Contact Me wurde Dritte vor dem lange in Führung liegenden Richard Vogel auf Floyo v. Baltic.

Der Hesse hat einen glänzenden Lauf in der Soers: Bereits am Vormittag hatte er auf dem Holsteiner Lesson Peak v. Lord Z das Zwei-Phasen-Springen gewonnen, am Abend dann auch noch die erste Wertung zum Youngsters Cup mit Stardust Degli Assi. In der großen Tour blieben sieben Reitern im Stechen ohne Abwurf, darunter auch Marcus Ehning auf Calanda und Sven Schlüsselburg auf Bud Spencer.

Der Parcours von Frank Rothenberger hatte es in sich. Schon im Umlauf verwirrten trickige Farbkombinationen die Pferde, etwa ein Steilsprung aus beigen Stangen, die sich kaum vom Sand abhoben oder eine Kombination mit einer schwarzen Wellenplanke über orangenen Stangen, die für die Pferde schwer zu taxieren war.

Belgischer Sieger in U25-Tour

Die erste Prüfung der Nachwuchstour für U25-Reiter, ebenfalls ein Zwei-Phasen-Springen, ging an Dieter Vermeiren auf dem zwölfjährigen Kingston Town Z v. Kashmir van Schuttershof.

Nur 300 Zuschauer, Mitglieder des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV), hatten Eintrittskarten erhalten. Aufgrund der Pandemie musste das reguläre CHIO in diesem Jahr bekanntlich ausfallen, das Aachen International Jumping war ein stark abgespeckter Ersatz, geritten wurde nicht im großen Stadion, sondern auf Sand in der Dressurarena. Nur drei Sterne, statt fünf – trotzdem war ein erstklassiges internationales Starterfeld beisammen und offenbar waren alle froh, dass überhaupt wieder geritten werden konnte.

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