Sopot: Daniel Deußer nicht zu schlagen

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Daniel Deußer (© Pauline von Hardenberg)

Vorgestern Sieg im Großen Preis mit Jasmien, gestern ein 1,60-Meter-Springen mit Kiana – der polnische Badeort Sopot an der Ostsee scheint ein gutes Pflaster für Daniel Deußer zu sein. Und auch Patrick Stühlmeyer war wieder im Geld. Hoffentlich ein gutes Omen für den heutigen Nationenpreis.

Nuller gab es reichlich. Eine fehlerfreie Runde alleine genügte nicht, wollte man im Hauptspringen am Samstag in Sopot im Geld sein. Also war auch Tempo gefragt. Kein Thema für Daniel Deußer, der bereits den Großen Preis von Sopot mit Jasmien am Freitag hatte gewinnen können. Für dieses Springen hatte er eine weitere Stute gesattelt, die neunjährige Kiana van het Herdershof. Die belgische Stute ist eine Tochter des profilierten Springpferdevererbers Toulon. Muttervater Lys de Darmen zählt ebenfalls zum Tafelsilber der belgischen Springpferdezucht. Zwölf Hindernisse mit 15 Sprüngen hatte Parcourschef Szymon Tarant ins Stadion gestellt.

Bei Daniel Deußer blieb die Uhr nach seinem fehlerfreien Ritt bei 65,76 Sekunden stehen. Damit setzte er als 14. der 32 Starter schon vor der Halbzeit eine Marke, an die niemand mehr herankam. Der Ire Billy Twomey versuchte es mit Chat Botte E.D. scheiterte aber an Deußers Zeit genauso wie Simon Delestre aus Frankreich mit Chadino. Twomey kam auf 35 Hundertstel Sekunden an Daniel Deußer heran, Platz zwei. Delestre war noch einmal 19 Hundertstel Sekunden langsamer. Distanz auf den Sieger, „DoubleD“ 0,54 Sekunden.

Hinter François Mathy jr. aus Belgien und dem Niederländer Kevin Jochems wurde Patrick Stühlmeyer mit Chacgrano v. Chacco Blue Sechster. Weder Gerrit Nieberg mit Quibelle de la Couer v. Quincy Jones (8/72,9, 25.) noch André Thieme und Aretino v. Artani (8/75,9, 26.) konnten in die Platzierung eingreifen. Jörne Sprehe hatte aufgegeben.Thieme war anschließend in einem Zwei Phasen-Springen mit Derbypferd Contadur am Samstag noch platziert.

Der Nationenpreis, in dem es um wichtige Punkte in der Division 1 für das deutsche Team geht, startet am heutigen Sonntag um 10.40 Uhr. Die deutsche Abordnung hat die Startposition fünf gelost. Daniel Deußer und Jasmien van de Bisschop machen den Auftakt. Es folgen dann Gerrit Nieberg/Contagio, Jörne Sprehe/Stakki’s Jumper und als Schlussreiter Patrick Stühlmeyer mit Varihoka du Temple.

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