Valkenwaard: Großer Preis an Gregory Wathelet, Ehning, Ahlmann, Blum und Houston platziert

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Gregory Wathelet (BEL) und Nevados. Die beiden wurden Mannschaftseuropameister mit der belgischen Equipe in Rotterdam 2019. (© Pauline von Hardenberg)

Der Global Champions Tour-Zirkel trifft sich dieses Wochenende quasi zuhause, auf der Anlage von GCT-Erfinder Jan Tops. Abräumer des Wochenendes steht schon fest und kommt aus Belgien. Aber auch aus deutscher Sicht war dies ein erfolgreicher Tag!

Die beiden Mannschaftseuropameister Gregory Wathelet und sein zwölfjähriger Calvados Z-Sohn Nevados waren das Maß der Dinge im Großen Preis des CSI5* von Valkenwaard, der als „Global Champions Grand Prix“ firmierte, obwohl es dieses Jahr ja keine Global Champions Tour gibt. Viel Geld gab es trotzdem, genauer gesagt 99.000 Euro für Wathelet, gestiftet von der Tennor Group vom neuen GCT-Partner Lars Windhorst.

An zweiter Stelle reihten sich Scott Brash (GBR) und sein elfjähriger Cooper vd Heffinck-Sohn Hello Jefferson ein, die ja schon vor wenigen Wochen in St. Tropez abgeräumt hatten. Auf Rang drei sprang Bart Bles (NED) mit einem Halbbruder von Hello Jefferson: Kriskras DV, auch dies ein Cooper vd Heffinck-Sohn. Willem Greve (NED) und Carambole machten das Quartett voll, das fehlerfrei auch über den Stechparcours kam.

Das Stechen hatte es in sich, nur ein Drittel der Starter überwand den Parcours gegen die Uhr fehlerfrei. Zu denen, die zwar die entscheidende Runde erreicht hatten, hier aber jeweils vier Fehler kassierten, gehörten auch vier Deutsche. Der schnellste war Marcus Ehning, der seinen Routinier Pret a Tout auf Rang sieben ritt.

Direkt dahinter reihte sich Christian Ahlmann auf seiner Nachwuchshoffnung Dominator Z ein. Darüber dürfte sich nicht nur Christian Ahlmann gefreut haben, sondern auch Weltmeisterin Simone Blum. Schließlich erwartet ihre Superstute Alice Nachwuchs via Embryotransfer von dem Diamant de Semilly-Sohn.

Apropos Alice – während die sich noch von den Folgen ihres Hexenschusses erholt, schlug die große Stunde für ihren Stallkollegen Cool Hill. Zum ersten Mal hatte Simone Blum den zehnjährigen Corlensky G-Sohn als Erstpferd bei einem Fünf-Sterne-Turnier dabei. Er dankte ihr das Vertrauen mit einem fehlerfreien ersten Umlauf und schlussendlich Rang elf in dem hochkarätigst besetzten Großen Preis.

Ebenfalls noch im Geld waren auf Rang zwölf Philip Houston mit Chaccsky PS. Alle Ergebnisse finden Sie hier.