Wellington: Frauenpower und deutsche Pferde an der Spitze

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Hilary McNerney auf dem Holsteiner Singuletto. (© Sportfot)

Nachdem am Samstag schon Beezie Madden den Großen Preis beim Winter Equestrian Festival in Wellington gewonnen hatte, gaben auch gestern die Damen den Ton an. Vier Reiterinnen – und drei deutsche Pferde – rangierten auf den vorderen Plätzen im Grand Prix.

Beim CSI3* in Wellington (Florida, USA) stand gestern ein mit 30.000 US-Dollar dotierter Großer Preis auf dem Programm. Von 48 Teilnehmern schafften es neun ins Stechen. Als letztes Paar gingen Hilary McNerney und Singuletto in den Parcours – und wie heißt es so schön? Die Letzten werden die Ersten sein! Mit einer Nullrunde in 41,27 Sekunden holten die beiden den Sieg.

Singuletto, ein zwölfjähriger Holsteiner v. Singulord Joter, stammt ursprünglich aus Deutschland. Seine ersten internationalen Erfahrungen sammelte er unter Jonas Panje und Janne Friederike Meyer-Zimmermann, bevor er im Sommer 2017 in die USA verkauft wurde. Der Wallach, der auf den Spitznamen „Ziggy“ hört, hat mit seiner 29-jährigen Reiterin bereits einige Platzierungen auf Drei-Sterne-Niveau gesammelt – der gestrige Sieg dürfte aber einer der größten gemeinsam Erfolge bisher für das Paar sein.

Auf dem zweiten Platz landete mit Tiffany Foster eine weitere Amazone auf einem Pferd aus deutscher Zucht. Die kanadische Olympiateilnehmerin hatte Vienna gesattelt, eine zehnjährige Hannoveraner Stute v. Valentino-Lordanos. Im Stechen galoppierten die beiden nach 41,37 Sekunden über die Ziellinie. Dahinter belegte Gabriela Reutter auf Maharees Rock den dritten Platz (0/44,48). Die in den USA beheimatete Amazone reitet für Chile. Auf Rang vier landeten Margie Goldstein-Engle und Cesna M, die ebenfalls ohne Fehler nach 44,76 Sekunden ins Ziel kamen. Die OS-Stute v. Check In kam bei Rudolf Meyer zur Welt, der auch ihren Muttervater Sandro Boy gezogen hat.

Alle Ergebnisse aus Wellington finden Sie hier.

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