Zangersheider Sires of the World-Springen an Rob Heiligers, diverse deutsche Plätze

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Sieger im Sires of the World Springen 2019: Rob Heiligers und Cassius Clay VDV Z. (© Zangersheide)

Vor großem Publikum ging es gestern am frühen Abend um das traditionelle Sires of the World Springen für gekörte Hengste im Rahmen der WM junger Springpferde auf Gestüt Zangersheide. Es war auch diesmal ein Vertreter des Zangersheider Stutbuchs, der allen davon flog.

2018 siegte Christian Ahlmann mit Take A Chance On Me Z, seinem Taloubet-Sohn, der inzwischen auch in 1,60 Meter-Springen siegreich ist. Dieses Jahr ist der Sieger zwar ein Z-Pferd, allerdings gezogen und im Besitz von George van der Velden aus den Niederlanden: Cassius Clay VDV Z v. Calvino Z-Wolfgang unter Rob Heiligers (NED).

Sie waren eines von sechs Paaren im Stechen und das einzige, das zweimal ohne Abwurf durch den Parcours kam. Schnellster von allen war der Brasilianer Marlon Modolo Zanotelli im Sattel des Belgischen Sportpferde-Hengstes Diesel v. Cassius-Heartbreaker. Mit einem Abwurf in 41,85 Sekunden wurden die beiden Zweite.

Ansonsten waren nur noch deutsche Paare im Stechen. Einen tollen dritten Platz belegten Patrick Stühlmeyer und der Lewitzer Chacco Blue-Grannus-Sohn Chacgrano mit vier Fehlern in 42,73 Sekunden. Ebenfalls einen Abwurf hatten Justine Tebbel und der elfjährige Westfale Lycon v. Light On-Contender, ein selbst gezogener ihres Vaters (51,05), Rang vier.

Christian Ahlmann und der erst achtjährige Oldenburger Solid Gold Z v. Stakkato Gold-Calvin Z wurden mit sechs Strafpunkten Fünfte. Der von Albert Sprehe gezogene Rappe war im vergangenen Jahr mit Ahlmann im Sattel noch Weltmeister der siebenjährigen Springpferde gewesen, hatte sich dieses Jahr aber hauptsächlich aufs Deckgeschäft konzentriert.

Das vierte deutsche Paar im Stechen waren Toni Haßmann und der Holsteiner Contendrix v. Congtendro-Carinjo aus der Zucht von Paulsen Soenke Lorenzen. Die beiden hatten allerdings 18 Fehler in der zweiten Runde.

Drei Paare waren zwar ohne Spring-, aber mit einem Zeitfehler aus dem ersten Umlauf gekommen. Schnellster dieser drei und damit Siebter war Belgiens Jeroen de Winter auf dem auch erst achtjährigen Leandro VG v. Gitano van Berkenbroeck, gefolgt von Christian Ahlmann mit einem weiteren achtjährigen Youngster, Corico Z v. Coriano Z-Caretano Z, sowie William Whitaker (GBR) mit dem elfjährigen Nabab de Reve-Sohn Cadeau de Muze.

Noch drei weitere Deutsche waren dank schneller Vier-Fehler-Runden im Normalparcours platziert: Tobias Meyer mit dem westfälischen Stalypso-Sohn Samurai auf Rang zehn sowie Philip Rüping mit Chacoon Blue v. Chacco Blue und Patrick Stühlmeyer auf Varihoka du Temple v. Luigi d’Amuray als Elfte und Zwölfte dahinter.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.