WM siebenjährige Vielseitigkeitspferde: Josephine Schnaufer Zehnte nach Cross

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Poster der WM junge Vielseitigkeitspferde, Le Mondial du Lion d'Angers 2019 (© www.mondialdulion.com)

Nach dem Gelände bei der Weltmeisterschaft der siebenjährigen Dressurpferde liegt Dressursiegerin Josephine Schnaufer mit Viktor auf Platz zehn. Die anderen Teilnehmer kamen mit mindestens 20 Strafpunkte für einen Stop oder Vorbeiläufer ins Ziel.Selbst Ingrid Klimke kam nicht fehlerfrei durch den Cross in Frankreich.

Die Sonne über Lion d’Angers schien bei der Weltmeisterschaft der siebenjährigen Vielseitigkeitspferde nicht unbedingt für alle deutschen Teilnehmer. Josephine Schnaufer und Viktor v. Vitalis waren als Dressursieger auf die Geländestrecke gegangen. Es gelang ihnen nicht ganz, innerhalb der erlaubten Zeit die Strecke zu bewältigen. So mussten sie 3,6 Strafpunkte zu ihrem Dressurergebnis hinzufügen. In der Spitze geht es ganz knapp zu. Jetzt ist das Paar auf Rang zehn.

In Führung liegt nach dem Gelände der Brite Tom McEwen mit dem irischen Schimmel Benjamin Bounce. Sie konnten ihr Dressurergebnis halten (27,2). Zwei Zehntel dahinter rangiert der Australier Christopher Burton mit Coup de Coeur Dudevin v. Top Gun de Semilly. Die Mutter des französischen Wallachs stammt von Leprince de Bois ab, dem ehemaligen Erfolgspferd von Kai Rüder. Derzeit auf der Bronzeposition liegt der Brite Oliver Townend mit Miss Cooley v. Ramiro B. Die britisch-irische Kombination hat 27,7 Zähler.

Annette Wyrwolls Lumberton bestes deutsches Pferd

Das derzeit beste Pferd aus einem deutschen Züchterstall hat der Franzose Nicolas Astier in Lion d’Angers über die Geländestrecke geritten: Lumberton ist beim Zuchtverband für Deutsche Pferde registriert. Sein Vater ist der Trakehner Hirtentanz. Züchterin ist Dr. Annette Wyrwoll, St.GEORG-Leserinnen und Lesern als kompetente Tierärztin bekannt. Die Mutter von Lumberton stammt von dem Cor de la Bryère-Sohn Cosinus ab. Die Großmutter ist eine reine Vollblutstute namens La Native xx v. Native Guile xx.

Julia Rau

Dr. Annette Wyrwoll auf ihrem erfolgreichsten Pferd Bantry Bay aka „Benni“ (© Julia Rau)

Diese Stute ging unter Annette Wyrwoll bis Klasse L in Springen und Vielseitigkeitsprüfungen siegreich. Der Trakehnerzucht der Olympiareiterin lieferte sie die Stute Lacorna v. Cornus. Sie ging unter Kai Steffen Meier, der in Lion d’Angers bei den Sechsjährigen noch gut im Rennen liegt, in internationalen Prüfungen. Astier liegt mit  28,5 Strafpunkten 1,3 Punkte hinter dem Führenden Tom McEwen.

Zweitbestes deutsches Pferd ist die Oldenburger Stute Grafennacht v. Grafenstolz-Narew xx. Ihre Mutter ist ein Mecklenburger Stute. Grafennacht wird von William Fox-Pitt vorgestellt. Das Paar lieferte eine der schnellsten Zeiten auf der Geländestrecke (29,9/7.).

Nicht „ohne Miese“ aus dem Gelände: Klimke, Bölting und Dubsky

30,8 Strafpunkte lud sich Ingrid Klimke mit Siena just do it v. Semper Fi im Gelände auf. Die 20 Strafpunkte gab es an Sprung 19, der „Schlange“. Außerdem daraus resultierend noch 10,8 Zeitstrafpunkte. Die Kombination aus Münster hat vorm Springen Position 43 eingenommen (59,7). Stephan Dubsky ist mit Cesandro 50 (69,1). Gleich zweimal 20 Strafpunkte kamen auf das Konto von Vanessa Bölting und Ready to Go v. Rock Forever (Z.: Jörg Winterscheid). Der Westfale liegt nun an 57. Stelle (92,8).

Drei Reiter gaben im Gelände auf, vier schieden aus.

Das Zwischenergebnis finden Sie hier.

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