Baden-Württembergs Landeschampions 2019

Reitpferde auf dem Bundeschampionat

(© www.lafrentz.de)

In Tübingen wurden dieses Wochenende die Schwarz-Goldenen Bänder an die Württemberger Landeschampions 2019 verteilt. Hier sind die Gewinner.

Eine alte Bekannte sicherte sich den ersten Titel 2019 auf dem Dressurviereck: die siebenjährige Latifa v. Lingh-Florestan (Z.: Ralf Müller) unter Stefanie Lempart. Insgesamt war sie mit 66,316 Prozent Vierte des Prix St. Georges, in dem der Titel der Siebenjährigen vergeben wurde. Für sie ist es bereits der zweite Sieg in Tübingen. Bereits fünfjährig war sie mit dem Schwarz-Goldenen Band dekoriert worden. Im vergangenen Jahr war sie Vize-Championesse. Der Sieg der Prüfung ging an den Oldenburger Sir Donnerhall-Sohn Santo Dottore unter Katrin Burger.

Noch einer, der schon einmal Champion gewesen war, dominierte die Vertreter der Landespferdezucht bei den Sechsjährigen: Damon’s Damiani v. Damon Hill-Florestan (Z.: Frieder Heilmann) mit Melanie Mayer im Sattel. Eine 8,2 für die beiden bedeutete nicht nur den Titel, sondern auch die Qualifikation fürs Bundeschampionat. Damon’s Damiani war schon als Vierjähriger Württemberger Champion gewesen.

Der Württemberger DSP-Hengst Final Result v. Franziskus-Royaldik sicherte sich die Konkurrenz der Fünfjährigen (Z.: Bernhard Schumm). Vorgestellt wurde er von Marc-Oliver Blessing, der sich über eine 8,0 mit dem Hengst freuen konnte und über das Go für die Bundeschampionate.

Reitpferde

8,2 lautete die Württemberger Höchstnote bei den dreijährigen Stuten und Wallachen, die die Richter an Fridalein v. Fashion Maker-Diamond Hit (Z.: Frieder Heilemann) unter Juliane Fehl vergaben. Dabei war zunächst nicht sicher, ob die Stute überhaupt bewertet werden würde. Die Richter hatten nämlich Blut bei ihr am Maul entdeckt. Der hinzugezogene Turniertierarzt stellte dann fest, dass die Ursache der Blutung eine Milchkappe war, die sich löste. Nachdem also reiterliche Einwirkung als Ursache ausgeschlossen wurde, stand Fridalein als Siegerin fest. Silber ging mit 7,9 an Florestine von Fürsten-Look-Diamond Hit (Z.: Helga Kornmayer,) unter Nikolaus Kühn.

Define Dynamic v. Danciano-Samarant (Z.: Hans Bader) siegte mit Lisa Horler im Sattel das Championat der dreijährigen Hengste. Er glänzte mit einer 8,5. Vize-Champion wurde mit 8,2 Thapelo v. Topas-Lord Leopold (Z.: ZG Meder) unter Nicola Haug. Sieger bei den Vierjährigen wurde Fanfarron HJ v. Fürstenball-Don Schufro (Z.: Karin Rettenmeier) unter Hans-Peter Bosch mit 8,1. Das Finale der drei- und vierjährigen Hengste wurde zusammen entschieden. Fanfarron war der einzige Vierjährige.

Mehr los war bei den vierjährigen Stuten und Wallachen. Hier setzte sich Fräulein Fischer v. For Compliment-Cabaret (Z.: Johannes Georg Ederle) mit Marco Philipp im Sattel an die Spitze. Sie kam auf eine 8,4. Platz zwei ging an  Que Sera v. Quantensprung-Damon Hill (Z. u. B.: ZG Grill) unter Nicola Haug mit einer Endnote von 8,2.

Springen

Bei den sechsjährigen Springpferden flog der Württemberger Hengst Poonam SD v. Perigueux-Henzo mit Eva Vejmelka im Sattel zum Sieg. Die Wertnote 8,4 bedeutete zugleich die Bundeschampionatsqualifikation für den Hengst aus der Zucht und im Besitz von Petra Schraml-Dussle. In der Gesamtwertung der Prüfung wurde Poonam SD Dritter. Als Sieger galoppierte der von Andy Witzemann vorgestellte Holsteiner Calling Berlin v. Corrado I-For Pleasure vom Platz. Wertnote: 9,0. Dazwischen schob sich mit 8,8 Maximus v. Magnus Romeo-Coriano unter Frieder Dietterle.

Bei den Fünfjährigen im Parcours konnte sich weder der Hannoveraner Sieger Chanel’s Boy v. Cormint-Diarado mit Mario Walter noch der Württemberger Champion fürs Bundeschampionat empfehlen. Chanel’s Boy kam auf eine 7,6. Württemberger Champion wurde Captain Norbert v. Con Spirito-Colestus (Z. u. B.: Patrick Blösch) unter Anna Götter. Auch er hatte eine Grundnote von 7,6 erhalten. Allerdings hatte er einen Abwurf und Zeitfehler, so dass unter dem Strich nur noch eine 6,7 übrig blieb. Eigentlich besagen die Regeln, dass der Landeschampion mindestens eine 7,0 erhalten haben muss, aber wie das Züchterforum berichtet, entschied man sich, ihn trotzdem zum Champion zu küren, schließlich lag die Grundnote über 7,0.

 

 

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