DSP-Springsieger bringt Spitzenpreis und geht auf eine bekannte Station in Niedersachsen

Heute endete die Online-Auktion für die Springer unter den Kandidaten der Hengsttage des Deutschen Sportpferdes. Der Siegerhengst war mit Abstand am teuersten. Und wo er wirken wird, steht schon fest.

Für 170.000 Euro wurde der DSP-Springsiegerhengst 2021 v. Eldorado van de Zeshoek-Diarado zugeschlagen. Seine neue Heimat: der Klosterhof Medingen.

„Eine absolute Explosion von Sprungkraft, Qualität und Springfreude“, hatte Kommentator Andy Witzemann den Braunen überschwänglich gelobt. Das kommt nicht von Ungefähr – der Hengst aus der Zucht von Frank Timmreck kommt aus dem Mutterstamm von Denis Nielsens Erfolgspferd Cashmoaker. Nun also bereichert er die Hengstriege des Klosterhofs.

Das zweithöchste Gebot erzielte die Katalognummer sechs, der gekörte Cornet Obolensky-Stakkato-Sohn aus der Zucht von Markus Winkler in Darmstadt. Für 75.000 Euro verbleibt auch er in Deutschland.

69.500 Euro kostete die Nummer eins v. Balou du Rouet-Arpeggio, der mütterliche Halbbruder der gekörten Corpeggio und Balou Peggio sowie von Marion Stevens bis 1,60 Meter erfolgreichem Broooklyn. Wilhelm Rohlfing in Wagenfeld ist der stolze Züchter der Erfolgsfamilie. Auch hier sagt das DSP-Onlineauktionstool: „Verkauft nach Deutschland.“

Bekannt ist der Verbleib des Diamant de Semilly-Sohns aus der Quality Time-Balou du Rouet-Mutter. Für 22.500 Euro wurde er dem Haupt- und Landgestüt Neustadt/Dosse zugeschlagen.

Die Kollektion inklusive Preisen finden Sie hier. Morgen endet die Online-Auktion der Dressurpferde.