Hannover: Stakkato- und Weltmeyer-Preise für 2017 vergeben

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Anna-Sophie Fiebelkorn und Don Martillo beim Sporttest für Hengste in Verden 2017. (© www.kiki-beelitz.de)

Bereits zum siebten Mal zeichnete der Hannoveraner Verband die besten Junghengste ihres Jahrgangs in Dressur und Springen mit dem Stakkato- bzw. Weltmeyer-Preis aus.

Jeweils drei überaus talentierte Junghengste aus dem Jahrgang 2017 sind mit dem Preis ihrer jeweiligen Disziplin ausgezeichnet worden.

Weltmeyer-Preis

Die besten jungen Dressurhengste aus dem vergangen Jahr wurden mit dem Weltmeyer-Preis versehen. Die Ehre wurde zunächst Don Martillo v. Don Juan de Hus-Benetton Dream zuteil. Der lackschwarze mittlerweile sechsjährige Hengst wurde von Axel Windeler gezogen und setzte sich im letzten Jahr als Weltmeister der jungen fünfjährigen Dressurpferde durch. Darüber hinaus absolvierte er seinen Sporttest im niedersächsischen Verden mit Höchstnoten – u.a. eine 10,0 für den Schritt und eine 9,6 in Sachen Rittigkeit.

Daneben reihte sich Bon Coeur ein, der ebenfalls Benetton Dream im Pedigree hat, aber als Vater. Muttervater des sechsjährigen Hengstes, der von Birgit Tietjen gezogen wurde, ist Weltvererber Sandro Hit. Den Sporttest absolvierte er im Gesamteindruck mit einer 9,0. Zu dem wurde er 2015 und 2016 jeweils Vize-Bundeschampion der deutschen Reitpferde seines Jahrgangs.

Dritter im Bunde der talentierten Nachwuchshengste ist Falihandro, der auf Fürstenball mal Dancier zurückgeht. Züchterin des Dunkelbraunen ist Madonna Hedberg, die vor etwas mehr als sieben Jahren Falihandros Mutter Daytona Beach auf der Verdener Elite-Auktion erworben hatte. Seine Rittigkeit bewies der Hengst beim 50-Tage-Test in Adelheidsdorf.

Stakkato-Preis

In der Lewitz von Paul Schockemöhle gezogen, wurde der Chacco-Blue-Sir Shutterfly-Sohn Chacfly mit dem Springpreis geehrt. Sein Talent über den Stangen bewies der Fuchs unter anderem im Hannoveraner Springpferdechampionat, wo er die Bronzemedaille erhielt. Beim 50-Tage-Test in Adelsheidsdorf wurde dem Hengst gleich sechsmal die Höchstnote 10,0 attestiert.

Vom Celler Landgestüt kommt der zweite Preisträger im Springen: Viscerado, der auf Viscount mal Raphael zurückgeht und u.a. Vizechampion der Hannoveraner Springpferde wurde. In Neustadt/Dosse absolvierte der von Heinrich Hacke gezogene Hengst seinen 50-Tage-Test.

Auch in Neustadt/Dosse geprüft wurde Argento Vivo v. Armitage-Vulkano. Norbert Bramlage züchtete den Preisträger, der den Namensgeber des Preises selber im Pedigree hat: Stakkato – Vater von Argento Vivos Großmutter Saphira.

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