Tübingen: Die Württemberger Champions 2018

Vater des Erfolgs: Colorit, hier unter Christian Ahlmann auf dem Weg zum Titel des German Master 2015.

Christian Ahlmanns Colorit stellte zwei Württemberger Landeschampions, die beide aus der Zucht seines Besitzers Klaus Isaak stammen. (© www.stuttgart-german-masters.de)

Tübingen war am Wochenende Schauplatz für das Championat des baden-württembergischen Warmblutpferdes, Qualifikationen zum Bundeschampionat usw.

Die Abteilung der dreijährigen Stuten und Wallache beim Württemberger Reitpferdechampionat ging an die Zalando-Tochter Zoé, die Josef Rief aus einer Fürst Romancier-Mutter gezogen hat. Vorgestellt wurde sie von ihrer Besitzerin Ramona Ritzel, die sich über eine Gesamtnote von 8,0 freuen konnte.

Silber teilten sich zwei Pferde mit jeweils 7,8: zum einen Damian v. Don Diamond-Sandro Hit, gezogen von der ZG Blessing, im Besitz von Thomas Casper und vorgestellt von Anna-Lisa Schepper, zum anderen Felipe v. Fürstenball-Scolari, gezogen von Resi Wörz, im Besitz der horsePRO GmbH und geritten von Romy Sobotta.

Sieger der vierjährigen Stuten und Wallache wurde Darling Harbour v. Dante Weltino-Laurentio unter Juliane Fehl. Ekkehard und Maria Hellstern hatten den Rappen gezogen, Besitzer ist die HB Equestrian International Pte.Ltd, hinter der die Australierin Hayley Beresford steht, die in Deutschland lebt und auch selbst in Tübingen am Start war. Darling Harbour wurde allerdings von Juliane Fehl vorgestellt, die den Wallach zu einer 8,4 insgesamt ritt, wobei der Trab mit 7,5, der Galopp mit 9,0 und der Rest (Schritt, Ausbildung und Gebäude) mit 8,5 bewertet wurde.

Platz zwei sicherte sich mit der Wertnote 8,2 Valentina Bronner auf der Don Frederic-Sir Donnerhall-Tochter Donna Tessa, die noch im Besitz ihres Züchters Anton Herre steht.

Bronze teilten sich zwei Pferde, die jeweils auf eine 8,1 kamen: Doris Day v. Don Frederic-French Kiss (Z.: Stefan Haas), die von Melanie Mayer für die Besitzerin Martina Herboldsheimer vorgestellt wurde, und Ferrero Küsschen v. Fürst Romancier-Donnerball (Z.: Dr. Rudolf Machat, B.: Irmgard Berendsen) unter Nikolaus Kühn.

Die Hengste wurden in einer Abteilung gewertet, Drei- und Vierjährige im Direktvergleich. Sieger wurde der vierjährige First Date v. For Romance-His Highness aus der Zucht und im Besitz von Martha-Rose Kullen und geritten von Katrin Burger. Er erhielt in allen Teilbereichen eine 8,5.

Auch das Pferd auf Rang drei ging unter Katrin Burger: Emilio v. Escolar-Don Schufro (Z.: Sabine Reisenauer, B.: Patricia Reuner-Krebs). Der Dreijährige kam auf eine 8,1.

Bronze sicherte sich ein ebenfalls dreijähriger Halbbruder zum Sieger: Doubtless v. Don Nobless, den Lukas Maier für das Haupt- und Landgestüt Marbach präsentierte. Er wurde in allen Bereichen mit 8,0 bewertet. Das Wochenende war also ein großer Erfolg für die Zucht von Martha-Rose Kullen, die aus einer Stute gleich zwei beim Landeschampionat erfolgreiche Hengste gezogen hat!

Schwarz-Goldenes Band der Dressurpferde

Für die fünf- und sechsjährigen Dressurpferde ging es in Tübingen nicht nur um die Landesmeisterschaft, das Schwarz-Goldene Band, sondern auch im ein Ticket fürs Bundeschampionat, das es bekanntlich ab einer Wertnote von 8,0 bei den offiziellen Sichtungen gibt.

Bei den Fünfjährigen konnten sich drei Pferde für Warendorf qualifizieren. Allen voran die Lord Leopold-Don Romantic-Tochter Faysher, die Nicola Haug präsentierte. Sie stammt aus der Zucht von Martin und Simone Meder und steht im Besitz von Regine Meder. Ihre Wernote: 8,1.

Platz zwei teilten sich zwei Pferde, die mit 8,0 ebenfalls die Fahrkarte zum Bundeschampionat in der Tasche haben: Diva Georgina v. Don Juan de Hus-Don Crusador (Z.: Rupert Wiedemann, B.: HB Equestrian International Pte.Ltd) mit Hayley Beresford und Agassi v. Ampere-Quaterback (Z.: Klaus Tuchen, B.: Thomas Casper) unter Nicola Haug.

Das Schwarz-Goldene Band der Sechsjährigen ging an Löwenherz v. Lingh-Wolkentanz (Z.: Gillian Kleinhans), der der Familie Casper gehört und von Nicole Casper geritten wurde. Die beiden kamen auf eine glatte 8,0 und qualifizierten sich als einziges Paar fürs Bundeschampionat.

Rang zwei sicherte sich der Westfale Vernissage v. Vitalis-Hochadel aus der Zucht von Reiner Bockholt und im Besitz von Diana De Meo mit 7,7.

Latifa v. Lingh-Florestan (Z.: Ralf Müller, B.: Dr. Manuela Prokop) kam mit 7,6 auf Rang drei unter Stefanie Lempart.

Schwarz-Goldenes Band der Springpferde

Auf dem Springplatz wurde das offene Landeschampionat mit Bundeschampionatsqualifikation im Rahmen einer Springpferdeprüfung Klasse M* für die Fünf- und einer Springpferdeprüfung Klasse M** für die Sechsjährigen ausgetragen.

Andreas Kreuzer ritt den Colorit-Caretino-Sohn Coolio zum Titel bei den Fünfjährigen. Der Hengst aus der Zucht und im Besitz von Klaus Isaak (dem auch Colorit gehört) erhielt eine 8,1 und darf damit auch in Warendorf antreten.

In der Gesamtwertung war Coolio allerdings „nur“ Dritter. Der Sieg ging mit 8,6 an den Holsteiner Maximus v. Magnus Romeo-Coriano, gezogen und im Besitz der Stall Dietterle GbR und geritten von Frieder Dietterle.

Maximus hat damit ebenso die Bundeschampionatsqualifikation in der Tasche, wie der zweitplatzierte Hannoveraner Cadeau v. Catoki-Cheenook unter Tim Hoster. Züchter und Besitzer des Wallachs ist Günther Heilshorn, der sich über eine 8,4 für sein Pferd freuen konnte.

Ein echter Durchmarsch gelang der sechsjährigen Concordia v. Colorit-Cassini. Die Stute wurde wie der Champion der Fünfjährigen von Andreas Kreuzer geritten und stammt ebenfalls aus dem erfolgreichen Zuchtstall von Klaus Isaak. Mit einer 9,0 waren ihr sowohl der Titel als auch der Prüfungssieg nicht zu nehmen. Und ihr Züchter stellte in einem Jahr zwei Champions! Auch das wäre das Schwarz-Goldene Band wert!

Platz zwei ging an die Holsteiner Stute E’loise v. Spartacus-Clarimo (Z.: ZG Dörnberg/von Malaise, B.: Hans-Jürgen Deuerer) mit Tina Deuerer im Sattel. E’loise kam mit einer 8,9 aus dem Parcours.

Dritter und zugleich zweitbester Württemberger war Cäpten v. Cayton-Rouletto, gezogen und im Besitz der ZG Ott und vorgstellt von Yvonne Ott mit 8,8.

Übrigens waren sowohl Coolio als auch Concordia schon beim Süddeutschen Freispring-Championat in Röhlingen erfolgreich. Coolio siegte vor zwei Jahren, Concordia war damals Zweite.

Alle Ergebnisse aus Tübingen finden Sie hier.

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