Valverde erster Westfalen-Champion 2020

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Eva Möller und Valverde (© Westfälisches Pferdestammbuch)

In Münster-Handorf hat heute die Westfalen-Woche begonnen, und es gibt bereits den ersten Champion – einer, dessen Sieg nicht ganz unerwartet war.

Überlegener Sieger in der Dressurpferdeprüfung Klasse M und damit zugleich Westfalen-Champion der sechsjährigen Dressurpferde wurde der einstige Körsieger und Bundeschampion 2019, Valverde v. Vitalis-Ampere.

Der bewegungsstarke Braune aus der Zucht der Reesink Pferde GmbH steht ja inzwischen im Besitz von Andreas Helgstrand und wurde in Münster-Handorf wie immer von Eva Möller vorgestellt. Seine Endnote von 8,7 setzte sich zusammen aus je einer 9,0 in Schritt, Trab, Galopp und Gesamteindruck sowie 7,5 in der Durchlässigkeit nach einem versprungenen fliegenden Wechsel.

Die Silbermedaille sicherte sich der von Laura Strobel vorgestellte Dave Brubeck v. Desiderio-Sandro Hit (Z.: Wolfgang Kaiser). Mit einer Endnote von 8,1 war der einstige Fohlenauktionskandidat Fünfter der Gesamtwertung. Aber da die Prüfung zugleich eine Sichtung fürs Bundeschampionat war, war sie offen für Pferde aller Zuchtverbände.

Der drittbeste Westfale wurde hinter Dave Brubeck Sechster: Etro v. Escolar-Lanciano (Z.: Leo Hermanns) unter Janine Ewers. 8,0 lautete die Bewertung aller Teilbereiche und damit auch die Endnote.

Qualifiziert fürs Bundeschampionat

Insgesamt waren es sieben Pferde, die heute in Münster-Handorf die Eintrittskarte zum Bundeschampionat lösten. An zweiter Stelle überzeugte der gekörte Oldenburger For Gold v. Franziskus-Zack (Z.: Next Generation Dressurpferde d. Zukunft) mit Stefanie Wolf im Sattel. Der Weihegold-Enkel war im vergangenen Jahr Finalist bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde und erhielt heute die Traumnote 9,5 im Trab, dazu 8,0 im Schritt, 8,5 im Galopp, 7,5 in der Durchlässigkeit und 8,5 im Gesamteindruck. Machte unter dem Strich 8,4.

Auch auf Rang drei prangte das Oldenburger O dank der Van Vivaldi-De Niro-Tochter Von Herzen (Z.: Heike Kind), die Marcus Hermes in Szene setzte. Sie wurde mit 9,0 im Trab, 8,0 in Schritt, Galopp und Durchlässigkeit sowie 8,5 im Gesamteindruck bewertet. Endnote: 8,3.

Vierter wurde mit 8,2 der DSP-Hengst Meridian v. Millennium-De Chirico (Z.: ZG Schadock) unter Kevin Thomas. Seine Einzelnoten: 9,0 in Trab und Galopp, 8,0 in Schritt und Gesamteindruck, 7,0 in der Durchlässigkeit.

Siebte im Bunde der Qualifizierten war die Oldenburger Stute Flaconi W v. Foundation-Breitling W (Z.: Wolfram Wittig), die von Kira Wulferding präsentiert wurde. Flaconi teilte sich den sechsten Rang mit Bronzemedaillengewinner Etro. Auch sie kam auf eine glatte 8,0, was auch die Bewertung in den einzelnen Kriterien war.

Reitpferdeprüfungen

Für die Reitpferde war heute erst einmal Eingewöhnungstag. Bei den dreijährigen Hengsten triumphierte Macchiato v. Morricone-Just Perfect (Z.: Norbert van Laak), den Greta Heemsoth für den Besitzer Ingo Pape präsentierte. Macchiato brillierte mit dreimal 9,0 in den Grundgangarten sowie auch der Ausbildungsnote. Fürs Gebäude gaben die Richter eine 8,5, so dass am Ende eine 8,9 stand.

Zweiter wurde der auf dem Klosterhof stationierte In My Mind v. Asgard’s Ibiza-Fidermark (Z.: Franz-Georg Ottmann), den Klosterhof Chef Christoph Wahler für den eigentlichen Besitzer Andreas Helgstrand vorstellte. In My Mind erhielt ebenfalls viermal die 9, für Trab und Galopp, Ausbildung und Gebäude. Mit der Schrittnote 7,5 kam er auf eine 8,7.

Von der Station Beckmann kam der Hengst auf Rang drei, Bestform v. Benicio-Hochadel (Z.: Carsten Rohleder) unter Mareike Mimberg. Seine Endnote von 8,6 setzte sich zusammen aus Trab 8,5, Galopp 9,0, Schritt, Ausbildung und Gebäude 8,5.

Die Prüfungen der Vierjährigen laufen zur Zeit noch. Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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