Das war’s – Totilas wird verabschiedet

Der letzte Gruß nach dem Grand Prix von Aachen. (© Pauline von Hardenberg)

In diesen Minuten erreicht uns die Meldung, dass Totilas nicht mehr in den Sport zurückkehren wird. Das haben die Familie Rath-Linsenhoff und Mitbesitzer Paul Schockemöhle beschlossen.

In einer Pressemitteilung der Besitzer heißt es: „Wie bereits aus vielerlei Quellen bekannt, hat man bei der Untersuchung am vergangenen Wochenende herausgefunden, dass Totilas ein Knochenödem hat. […] Aufgrund dieser erneuten Verletzung haben wir gemeinsam eine Entscheidung gegen den aktiven Sport getroffen. Totilas wird in Zukunft nicht mehr in den Turniersport zurückkehren!“

„Diese Entscheidung ist der Familie gewiss schwer gefallen, aber wir halten diesen Schritt für klug und richtig. Leider stand die gemeinsame sportliche Karriere von Matthias Alexander Rath und Totilas von Beginn an unter keinem glücklichen Stern“, kommentierte DOKR-Geschäftsführer Dr. Dennis Peiler den Entschluss. „Wir wünschen dem Pferd eine schnelle Genesung und Matthias, dass er mit seinen Nachwuchspferden den Anschluss an die Spitze bald herstellen kann.“

Totilas, nach dem dreifachen WM-Triumph unter Edward Gal in Kentucky 2010 von Paul Schockemöhle für einen hohen Millionenbetrag erworben, hat seinem Reiter Matthias Rath eine Silbermedaille (Team Europameisterschaften Rotterdam 2011) und eine Bronzemedaille (Team Aachen 2015, bei seinem umstrittenen Ritt) beschert.

Die Geschichte des Hengstes bis zum Jahr 2012, als Olympia in London das Ziel war und die Erkrankung von Matthias Rath an Pfeifferschem Drüsenfieber den Start verhinderte, haben wir in diesem E-Magazine mit vielen Bildern und Hintergrundinfos zusammengefasst.

 

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20 Kommentare

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    • Isabel

      Da geb ich dir gerne recht, hoffentlich lernen Richter und FN endlich mal von anfang korrekt zu werten und bei Lahmheit abzuleuten. Egal ob international oder auf dem Land, da ist es auch meist egal wie die Pferde laufen-wer drauf sitzt wird benotet. Einige Richter sind korrekt aber es müssten alle sein.

  1. Marcus

    Der Schlusspunkt einer wahrlichen Schmierenkomödie mit dem Titel „Wie bekomme ich eine Goldmedaille“.

    Es wäre natürlich schön, wenn Totilas jetzt endlich mal „Pferd sein“ dürfte. Aber wenn ich mir das Umfeld anschaue, dann wird es bei dem Wunsch bleiben…

  2. Madeleine

    Hoffentlich darf er jetzt endlich Pferd sein und auch mal auf die Weide.Wahrscheinlicher aber , bei den Besitzern, muss er jetzt noch hunderte Stuten beglücken, bis seine Hinterbeine gar nicht mehr können.Er muss ja Geld bringen !!

  3. Ralf Claus

    Es ist Schade, ich hätte mir gewünscht, dass Toto unter Mathias Alexander Rath noch mal das zeigt, was Er unter Edward Gal erleben durfte. Ich hoffe, dass Toto auch weiterhin ein gutes Leben hat. Mir tut es Leid, Ihn nicht mehr im Sport sehen zu dürfen! Vielleicht erreicht einer seiner Nachkommen so viel Erfolg wie Er! Für mich ist dieses Pferd etwas besonderes. Ich würde mich freuen, wenn ich Ihn in der nächsten Zeit mal besuchen dürfte.

    Liebe Grüße an seine Besitzer

    • Isabel

      Das Pferd hätte nie unter Rath zeigen können was er unter Gal gezeigt hat!
      Das muss man auch raus reiten können und der Reiter hätte beim Verkauf mit übernommen werden müssen.

      • Karin

        Liebe Isabell,
        auch der liebe Herr Gal hat ihn mit Rollkur geritten:(:(:(:(und das ist schon schlimm genug,es geht wie immer nur ums Geld und ich glaube noch nicht das Totilas wirklich seinen Ruhestand geniessen darf!!Immerhin müssen die 10Millionen Euro irgendwie wieder rangeschafft werden:(:(was verstehest du denn unter herausreiten können????

      • noble

        hallo isabell ich weiss nicht ob du ueberhaupt eine ahnung hast wovon du sprichst,totila haette ganz sicher auch unter rath zeigen koennen was in ihm steckt das hat nichts mit gal zu tun,sondern mit vertrauen und respect,und wenn die chemie zwischen so zwei unterschiedlichen lebewesen stimmt kann alles geschehn. und es sollte bekannt sein dass beide pferd und reiter zeit brauchen um sich aneinander zu gewoehnen,es ist keine maschine und sollte auch nicht als geldesel,roboter oder so behandelt werden,weisst du wie ein pferd zu dir spricht? man muss halt auch zuhoeren koennen.ich glaube auch nicht das die trainingsmethoden unbedingt so klasse waren dass totila sich frei entfalten konnte ,staendig stand er doch unter strom,weisst du das nicht hast du nie gesehn,wie er ausschaute nach einem turnier?oder meinst auch du nur mit gewalt ereich ich was ich will?na denn mal beileid falls dir je ein tier in die finger kommen sollte gruesse aus grancanaria

  4. Petra Gramlich

    Und keiner hat gesehen, dass Totilas lahmte und schmerzen hatte! Wie ist das möglich bei si vielen „Experten“?! Ein halbwegs guter Reiter spürt. wenn sein Pferd lahm geht und gibt auf!

  5. weiss

    Das der Hengst gelahmt hat war deutlich zu sehen, es ist über 20 Jahre her das ich geritten bin aber um das zu übersehen hätte man ja blind sein müssen!

    Der arme Hengst tut mir unendlich leid, ein artgerechtes Pferdeleben stelle ich mir anders vor…..

  6. Nawi

    Das arme Pferd, zuschanden geritten von einem unfähigen übereifrigen Reiter, der diesem tollen Pferd nie das Wasser reichen konnte. Hoffentlich darf dieses herrliche Pferd jetzt endlich Pferd sein und nicht ein Millionen- Sportgerät.

  7. Barbora

    Ich bin froh, ihn nicht mehr im Viereck leiden sehen zu müssen… Doch ob er jetzt ein gerechtes Leben führen wird, wage ich zu bezweifeln. Die Familie hält den Hengst von Anfang an nicht artgerecht, und ich denke daran wird sich so schnell auch nichts ändern (leider)… Er wird jetzt als Zuchthengsteingesetzt und ich kann mir vor stellen wie er auch daran schlussendlich kaputt geht… Er tut mir so leid… Ich finde es erbärmlich wie die Famile mit Pferd in der Dressurgeschichte umgeht. Den Lob haben sich nur die Pferde verdient, dass sie bisher tapfer durchgehalten haben…

  8. Anja Sieg

    Gibt es irgendwo einen Schalter zum Abstellen? Diese unsägliche Diskussion läuft ähnlich aus der Spur wie damals auf der Homepage von Matthias Rath.

  9. Teelicht

    Das Durchschnittsalter was ein Pferd in Deutschland erreicht liegt bei 9 Jahren. Warum.
    Fragt mal beim Fleischer nach…..
    Er wird niemals glücklich werden. Er wird vermutlich nur einen Dummy bespringen zum absamen nachdem ihm eine rossige Stute auf Abstand vorgführt wird. Wenn er hier krankheitsbedingt durch ist und sowieso Millionen von Spermien eingefroren sind geht’s in die Wurst. Schade schade

  10. Satina

    Wer andre Wesen quält, die auch nach Wohlsein streben, So wie er selbst, der hat kein Glück im nächsten Leben.
    (131. Vers)

    Es wird die Zeit kommen, da das Verbrechen am Tier ebenso geahndet wird, wie das Verbrechen am Menschen.
    Leonardo da Vinci (1452-1519)

    Vielleicht sollte manch einer mal darüber nachdenken.

    Tortillas ich wünsche Dir von Herzen alles Gute. Möge Dein „neues“ Leben pferdegerecht werden.

  11. Dorothea Ring

    Ich hoffe, dass eines Tages ein Anruf kommt und es nur noch einer Zusage bedarf und endlich bekommt Totilas ein wirklich „Pferdegerechtes Leben“. Ich warte auf diesen Tag d.h. Anruf.. und freu mich schon auf ihn!


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