DJM Riesenbeck: Die ersten Titel gehen an Becks und Hünicke

Jil-Marielle Becks und Damon’s Satelite bei der diesjährigen EM-Sichtung in Wiesbaden.

Jil-Marielle Becks und Damon's Satelite. (© von Korff)

Gestern Rio, heute Riesenbeck – während Hausherr Ludger Beerbaum noch im Olympiaeinsatz war, hat sein Reitsportzentrum Riesenbeck International seine ersten Deutschen Jugendmeisterschaften ausgerichtet. Und pünktlich zu den ersten Entscheidungen war auch Ludger Beerbaum wieder vor Ort.

Die ersten, denen der Bronzemedaillengewinner von Rio gratulieren konnte, waren die Jungen Reiter. Bei den Dressurreitern holte sich Jil-Marielle Becks nach Platz sechs im Vorjahr ihren ersten Titel mit dem Damon Hill-Sohn Damon’s Satelite. Der hatte sie vor ein Paar Wochen auch schon zur Mannschaftseuropameisterin gemacht und ihr zudem zwei weitere Einzelmedaillen beschert. In Riesenbeck entschied das Paar die ersten beiden Wertungsprüfungen für sich. Trotz dessen, dass die beiden in der dritten Wertung nicht an die Leistungen der vorangegangenen Aufgaben herankamen konnten sie ihre Führung bis zum Schluss verteidigen. Silber ging an die Siegerin der dritten Wertung, Jil-Marielles Teamkameradin Leonie Richter mit Don Windsor. Der Oldenburger ist kein Unbekannter im Nachwuchsbereich. Er war schon der U21-Tourpartner von Florine Kiebaum, die inzwischen aber schon auf Grand Prix-Niveau reitet. Bronze sicherte sich die dritte im Bunde der EM-Goldmädels, Anna-Lisa Theile mit Ducati, einem weiteren Damon Hill-Sohn. Franziska Schwiebert belegte mit dem Dänen Hogholms Facel Vega Platz vier vor Lisa Breimann auf Aida Luna und Claire-Louise Averkorn mit Condio B.

Bei den Jungen Reitern trumpfte Sven Gero Hünicke von der Insel Fehmarn auf. Mit der Hannoveraner Stute Sunshine Brown (die übrigens mit Samarant einen ausgesprochenen Dressurvererber zum Vater hat, aber dass Sandro Hit-Nachfahren auch springen können, wissen wir ja spätestens seit Santano II von Chris Burton bei den Olympischen Spielen) leistete er sich weder in den beiden Wertungprüfungen noch im Finale auch nur einen Abwurf oder Zeitstrafpunkt. Damit war ihm der Titel nicht zu nehmen. Silber ging an seinen Schleswig-Holsteiner Kollegen und einstigen Deutschen Meister der Junioren, Philip Koch, mit Cees. Die beiden kamen auf 4,49 Strafpunkte. Die Bronzegewinnerin brachte den Süden aufs Treppchen: Marisa Braig aus Baden-Württemberg mit Pabliko van Erpekom (8,13).

Alle Ergebnisse der Deutschen Jugendmeisterschaften finden Sie hier.

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