Ex-Bundeschampionesse Sommernacht: Erster Start in Klasse M, erster Sieg mit neuer Reiterin Rose Oatley

Bundeschampionate 2020

Sommernacht v. Rocco Granata und Greta Heemsoth, Bundeschampionesse der fünfjährigen Dressurpferde 2020. (© www.equitaris.de)

Zwei Jahre ist es her, dass die Oldenburger Stute Sommernacht in Warendorf zur Bundeschampionesse der fünfjährigen Dressurpferde gekrönt worden war. Seither hat sie kein Turnier mehr gesehen. Aber gereist ist sie trotzdem, nämlich zu ihren neuen Besitzern, der Familie Oatley. Tochter Rose stellte „Sommi“ heute in Friedrichshulde erstmals in Klasse M vor – sehr erfolgreich.

Erst vor wenigen Tagen machte Rose Oatley Schlagzeilen, als sie souverän Deutsche Meisterin der Ponyreiter wurde. Kurz darauf wurde bekannt, dass sie den WM-Silbermedaillengewinner Downtown als Nachwuchspferd unter den Sattel bekommt. Bei der Gelegenheit erzählte Roses Mutter, die australische Olympiareiterin Kristy Oatley, dass Rose demnächst mit Sommernacht den ersten Turnierstart anpeile. Der fand nun heute in Friedrichshulde bei Hamburg statt.

Für das Paar war es der erste gemeinsame Auftritt und für die siebenjährige Sommernacht v. Rocco Granata-San Remo-Florestan der erste Start in Klasse M. Sie gewannen die Prüfung überlegen mit einer satten 8,6. Das nächstplatzierte Paar, Paulina Ghaussy mit dem Deutschen Reitpony-Wallach Bolero II, hatte eine 7,2.

Ein gelungener Einstand also für Pony-Weltrekordhalterin Rose und ihre „Sommi“, die ihre Grundausbildung noch im Stall ihres Züchters Ingo Pape von dessen Stallreiterin Greta Heemsoth erhalten hatte, mit der sie 2020 auch beim Bundeschampionat siegte.

Rose war aber nicht die einzige erfolgreiche Nachwuchsreiterin, die heute in Friedrichshulde eine Ehrenrunde anführte. Junioren-Europameisterin Allegra Schmitz-Morkramer stellte ihr Zweitpferd Lavissaro, mit dem sie u.a. während ihrer frühen Junioren-Jahre hoch erfolgreich war, in Klasse S vor. Sie gewannen die Prüfung Klasse S* auf Trense mit 70,749 Prozent vor Sandra Ann Junger auf Dix Bay Rosewoood v. Danone (70,079).

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