Herning: Schneider knapp geschlagene Zweite hinter Severo Lopez

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Glückliche Sieger in der Grand Prix Kür von Herning 2017: Severo Jurado Lopez und Deep Impact. (© www.ridehesten.com/Herning Horse Show)

Die Grand Prix Kür um den Preis von Helgstrand Dressage wurde zur Beute des Stallreiters vom Sponsor, Severo Jurado Lopez.

Im Sattel des 14-jährigen Hannoveraners Deep Impact v. De Niro-Rubinstein erhielt der für Spanien startende Olympia-Fünfte Severo Jesus Jurado Lopez 79,050 Prozent. Drei Richter sahen das Paar an erster Stelle. Die Finnin Maria Colliander hatte sie auf Rang drei, die Dänin Kirsten Soegaard bei B auf Platz zwei.

Wäre es nach diesen beiden gegangen, wäre die Kür-Premiere von Dorothee Schneiders Louisdor-Preis Sieger Sammy Davis Jr. genauso ein Volltreffer geworden wie zwei Tage zuvor ihr erster internationaler Grand Prix, den sie prompt gewinnen konnten. Heute wurde es Rang zwei mit 78,70 Prozent für den schwarzen Beau aus Bayern v. San Remo.

Dritter wurde Daniel Bachmann Andersen auf dem Star des Gestüts Blue Hors, dem KWPN Hengst Zack v. Rousseau (75,975). Dahinter freute sich die für Norwegen reitende Isabel Freese auf dem ebenfalls Louisdor-Preis-erfolgreichen Hannoveraner Sam’s Ass v. Samarant über Rang vier (72,750).

Nagel bester Deutscher im Großen Preis

Auch in Herning wurde gesprungen, wenn auch lange nicht um so viel Geld wie in ‚s-Hertogenbosch. Das Highlight unter den internationalen Springen war das EVERHORSE Medium Tour Finale über 1,45 Meter. Hier gab es einen schwedischen Doppelerfolg durch Henrick von Eckermann auf der Contendro-Tochter Cortina vor dem Olympia-Zweiten Peder Fredricson mit dem Namelus R-Sohn Christian K.

Bester Deutscher war Carsten-Otto Nagel auf der elfjährigen Colman-Tochter Womanizer (es ist aber wirklich eine Stute!) auf Rang vier. Dahinter reihte sich der in jüngster Zeit hoch erfolgreiche Harm Lahde auf Oak Grove’s Celebrity v. Cassini II ein. Thomas Brandt war mit Kia V v. Heartbeat ebenfalls noch Platziert, Rang sieben.

Der Sieg im Großen Preis über 1,40 Meter ging an die Dänin Simone Hansen Scherff im Sattel der Catoki-Tochter Watokia G. Bester Deutscher war hier Harm Lahde, hier mit Oak Grove’s Dr. J v. Diamant de Semilly.

Thomas Brandt und Chaya v. Chacco-Blue hatten es zwar ins Stechen geschafft, leisteten sich hier jedoch vier Abwürfe. Für Carsten-Otto Nagel und die ebenfalls von Catoki abstammende Stute Bonaire schlugen vier Fehler im Umlauf zu Buche. Bei Evi Bengtsson und Starrio v. Stakkato wurden es acht und bei Nisse Lüneburg mit Melinda v. Argentinus neun. Jesse Luther und Cascaya v. Cachas kamen mit 13 Strafpunkten ins Ziel der ersten Runde.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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