Keine Europameisterschaften für Dressurjuniorin Shona Benner

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Shona Benner und Brisbane beim CDI Le Mans 2021. (© Lukasz Kowalski)

Eigentlich würde Shona Benner (17) bald zu ihren ersten Europameisterschaften bei den Junioren aufbrechen, die vom 5. bis 11. Juli im spanischen Oliva Nova stattfinden. Doch daraus wird nichts.

Shona Benners Pferd, die Hannoveraner Belissimo M-Tocher Brisbane, ist nicht fit und kann deshalb in Oliva Nova nicht an den Start gehen. Das schreibt die Reiterin selbst auf ihrer Instagram-Seite: „Schweren Herzens muss ich bekannt geben, dass Brisi und ich nicht bei den diesjährigen Europameisterschaften teilnehmen werden. Brisi hatte medizinische Probleme, weshalb wir beschlossen haben, sie nach Hause zu bringen. Meine Pferde sind alles für mich und ihre Gesundheit liegt mir mehr am Herzen als irgendetwas sonst. Uns allen geht es nun viel besser, wo wir wissen, dass Brisi eine Pause bekommt und sich erholen kann.“

Shona Benner wäre bei den Europameisterschaften in Oliva Nova zusammen mit Lucie-Anouk Baumgürtel auf Hugo FH, Jana Lang mit Baron und Lena Merkt im Sattel von Sarotti Mocca Sahne an den Start gegangen. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung hatte bei der Bekanntgabe der Nominierungen keine Ersatzpaare genannt.

Als Nachrückerinnen wurden nun aber Kenya Schwierking und ihre neunjährige Oldenburger Stute Cecil eingeladen, die bei den Future Champions in Hagen ihren ersten gemeinsamen internationalen Start absolviert hatten. Die 16-Jährige Kenya verfügt bereits über Championatserfahrung: Mit Dinos Boy durfte sie 2018 und 2019 bei den Children-Europameisterschaften an den Start gehen, holte dort Mannschaftsgold und -silber.

Für Shona Benner wäre es ihre dritte EM in Folge gewesen. Bei ihren letzten beiden Auftritten ritt sie allerdings noch im Ponylager. Dieses Jahr wäre U18-Premiere gewesen, auf die sie gut vorbereitet war, wie sie unter anderem in der I-Tour bei den Future Champions demonstriert hatte.

Ihre Stute Brisbane war einst von Helen Langehanenberg in den Sport gebracht worden und nahm mit ihr unter anderem am Finale des Nürnberger Burg-Pokals teil. Sie hatte auch schon S***-Erfolge auf dem Konto, ehe sie zu Shona Benner wechselt. Die trainiert auch mit Helen Langehanenberg.