Lamprechtshausen: Deutschlands U25-Dressurreiter sind erneut Europameister

Podium_FR_EMTeam_cDill

Glückliche Gesichter auf dem Podium nach der Mannschaftsentscheidung der U25-Europameisterschaften 2017 in Lamprechtshausen mit dem siegreichen Team GER in der Mitte. (© Dill)

Nach der Premiere der Europameisterschaften für die Altersklasse U25 im Dressursattel in Hagen fand die zweite Auflage im österreichischen Lamprechtshausen statt. Und wieder ging der Mannschaftstitel an Deutschland.

Eine Selbstverständlichkeit war der deutsche Sieg nicht. Noch Ende Juli in Aachen waren die ärgsten Konkurrenten aus den Niederlanden an ihnen vorbeigezogen. Aber diesmal klappte alles. U25-Bundestrainer Sebastian Heinze: „Wir haben seit Aachen unsere Hausaufgaben gemacht, alle Reiterinnen und Pferde haben sich heute von ihrer besten Seite gezeigt. Gerade für das eigentlich stärkste Paar der Mannschaft, Lisa-Maria Klössinger und Daktari, war es in Aachen nicht wirklich gut gelaufen. Das war heute ganz anders. Sebastian Heinze brachte es auf den Punkt: „So sollte Dressurreiten sein. Das war vom Allerfeinsten!“ In Noten hieß das 76,5 Prozent, das beste Einzelergebnis für die 24 Jahre junge Studentin und ihren Donautanz-Sohn.

Insgesamt kam das Team auf 221 Prozent. Das Streichergebnis für Deutschland lieferten mit 69,605 Prozent Ninja Rathjens und Emilio, die kurzfristig für Charlott-Maria Schürmann und Burlington einspringen mussten, die aufgrund einer Formalität nicht starten durften.

Juliette Piotrowski auf Sir Diamond, die schon im vergangenen Jahr zum Team gehörte, kam auf 72,842 Prozent. Bei Bianca Nowag und Fair Play BB wurden es 71,658 Prozent.

Silber nach Holland

Das Team Oranje kam auf 218,473 Prozent. Die Entscheidung war also spannend! Beste Reiterin war hier die insgesamt zweitbeste Anne Meulendijks auf MDH Avanti. Sie hatte in Aachen alle drei Prüfungen der U25-Tour für sich entschieden, kam heute aber mit ihren 74,50 Prozent nicht an Klössinger heran. Ebenfalls für die Niederlande ritten Jeanine Nieuwenhuis auf TC Athene (69,368), Maxime van der Vlist auf Bailey (70,947) und Denise Nekeman mot Boston STH (73,026).

Bronze für Schweden

Große war die Freude über Bronze bei den Schweden, die auf 210,711 Prozent in Summe kamen. Hier ritten Johan Wessner auf Sterling (67,553), Mathilde Hannell mit Deela Mae (67,553), Lina Jönsson auf Quentin (72,237) und Josefin Gyllenswärd mit Don Angelo (70,921).

St.GEORG GRATIS LESEN!

Schnell, aktuell und auf einen Blick wissen, was Sache ist! Das bietet der
St.GEORG Newsletter. Jetzt abonnieren und Sie erhalten eine Ausgabe
St.GEORG als ePaper gratis - zum immer und überall lesen.