Mallorca-Grand Prix an Shooting Star Witte-Vrees, Werth und „Ernie“ Zweite

es_fangar_balearentour

(© ww.balearentour.com)

Wenn man im Urlaub einen alten Bekannten wiedertrifft, dann kann man abends schon mal so richtig losziehen. Erst recht, wenn man auf Mallorca unterwegs ist. Isabell Werth hat zumindest einen kleinen Trip auf der Deutschen liebsten Insel zu einem Start mit El Santo genutzt. Helen Langehanenberg und Damsey waren nicht aber vom Glück verfolgt. Der Sieg ging in die Niederlande an ein Paar, das man sich merken muss.

Den Namen muss man sich merken. Die Niederländerin Madeleine Witte-Vrees und ihr KWPN-Hengst Cennin haben eine erfolgreiche Saison hinter sich. Und sie werden nun auch international immer besser. Der gekörte Vivaldi-Donnerhall-Sohn kam in der Balearentour auf Mallorca auf 73,66 Prozent im Grand Prix, der als Qualifikation für die Kür ausgeschrieben war. Isabell Werth folgte mit El Santo, „Ernie“, den sie dem Spanier Jose Antonio Garcia Mena ausgeliehen hatte, um sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren. Aus dem Plan ist nichts geworden. Beim Comeback in Ernies Sattel kam Werth auf 72,8 Prozent. Punkte ließ das Paar vor allem in der ersten Piaffe liegen. Dritte mit 69,84 Prozent wurde die Portugiesin Maria Caetano auf dem neunjährigen Hengst Coroado v. Rubi.

Pech für Helen Langehanenberg

Anders hatte sich sicherlich Helen Langehanenberg ihren Auftritt mit Damsey auf dem balearischen Ferienparadies vorgestellt. Der Hannoveraner Hengst zündete in der ersten Piaffe schon eher mäßig, in der zweiten funktionierte dann nichts mehr. Der Dressage Royal-Sohn schlug nach dem Schenkel und war alles, aber nicht kooperativ. Zwei Richter zückten eine Null, nicht gezeigt. Das ließ auch die Schlussnoten, Thema „Durchlässigkeit und Gehorsam,“ in den Keller rutschen. Bei der dritten Piaffe, auf der letzten Mittellinie kurz vorm Schlussgruß, hatte sich das Paar dann wieder gefangen. Noten bis 7,0 stehen im Protokoll. Aber mit 65,74 Prozent war kein Kübel Sangria mehr zu gewinnen. Für die Spanierin Morgan Barbançon-Mestre, die nach einem Unfall, bei der die Stute Girasol ihre Reiterin, die im Steigbügel hängengeblieben war, über mehr als 100 Meter mitgeschleift hatte, hat sich die Entscheidung trotz der Schmerzen zu starten nicht ausgezahlt. Sie wurde in der Prüfung abgeläutet, nachdem die Gribaldi-Tochter, die sie von Nadine Capellmann gekauft hatte, nicht zur notwendigen Durchlässigkeit kam.

Ansonsten ist das Turnier auf dem Anwesen Es Fangar, das den Schwiegereltern von Matthias Alexander Rath, Familie Eisenmann, gehört, eine entspannte Angelegenheit. Ponyprüfungen mit drei Ritten, wobei eine Reiterin zwei Ponys startet, wodurch die Prüfung dann weit über eine Stunde dauert, Jungpferdeprüfungen mit weniger als zehn Startern, wobei Schwiegersohn Rath in allen Prüfungen Pferde von der Hengststation Schafhof ritt.

Nur die Grand Prix Prüfungen sind eben stark besetzt, zahlenmäßig zumindest. Da das Turnier in der Fünf-Sterne-Kategorie ausgeschrieben ist, gibt es entsprechend viel Geld zu gewinnen.

Ergebnisse finden Sie hier.

  1. AS

    Was ist denn das für ein Schreibstil? Hat der/die Verfasser/in vorher einen „Kübel Sangria“ zu sich genommen? Und was soll der einleitende Satz mit dem Wiedertreffen des alten Bekannten auf der Deutschen liebsten Insel? Ich vermute mal, dass Ernie Isabell Werths Stall nicht verlassen hatte. Wenn ich die Bild-Zeitung lesen möchte, kaufe ich mir eine, vom St. Georg erwarte ich eigentlich qualifiziertere Berichterstattung.


Schreibe einen neuen Kommentar