Münster: Inter I-Sieg für Klimke und Franziskus, Special an Balkenhol und Dablino

Ingrid Klimke und Franziskus bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde 2014.

(© www.toffi-images.de)

Einen großen Ausbildungserfolg feierte Ingrid Klimke beim Münsteraner Turnier der Sieger mit dem Hannoveraner Hengst Franziskus. Im Special gab es einen Wiederholungssieg durch die EM-Reservisten.

Gleich in seiner ersten Intermédiaire I konnte der erst siebenjährige Franziskus v. Fidertanz-Alabaster sich gegen den Rest des Feldes durchsetzen. Mit 72,184 Prozent siegten die beiden vor Jessica Lynn Andersson auf Benicio (71,816 Prozent), die zuvor den Prix St. Georges gewonnen hatten, in dem Klimke und Franziskus Vierte gewesen waren. Klimke hat viel Geduld in die Ausbildung von „Franz“ investiert bzw. tut es noch. Nicht selten machte das Temperament des Hengstes ihr einen Strich durch die Rechnung in der Prüfung. Heute war er „so losgelassen wie noch nie“, wie Klimke auf ihrer Facebook-Seite berichtet. Und prompt stellt sich der Erfolg ein. Ein Video von Klimkes Ritt gibt es hier:

https://www.facebook.com/hengststationholkenbrink/videos/vb.252896721446220/869062133163006/?type=2&theater

Dritter hinter den beiden ehemaligen Bundeschampions war heute der achtjährige KWPN-Hengst Carlton Hill v. Uphill-Vincent mit der ebenfalls für Schweden startenden Malin Nilsson im Sattel.

Im Grand Prix Special triumphierte erneut Anabel Balkenhol auf ihrem De Niro-Sohn Dablino, nachdem sie zuvor auch schon den Grand Prix hatten für sich entscheiden können. Heute erhielten sie 77,294 Prozent. Platz zwei teilten sich zwei der hoffnungsvollsten Nachwuchspferde Deutschlands: Zum einen der von Dorothee Schneider ausgebildete und vorgestellte zehn Jahre alte Westfalen Hengst St. Emilion v. Sandro Hit-Ehrenwort und zum anderen Isabell Werths Burg-Pokalfinalist von 2014, der ebenfalls westfälisch eingetragene neun Jahre alte Ehrenpreis-Sohn Emilio, der wie Werths Bella Rose mütterlicherseits von Cacir AA stammt, aus demselben Züchterhaus stammt wie Bella Rose und eng mit der Fuchsstute verwandt ist. Für ihn war Münster das erste „richtige“ Grand Prix-Turnier. Im April war er in Hagen Zweiter im Kurz-Grand Prix gewesen. Nun schaffte er es auch auf dem großen Viereck direkt unter die Top drei. Beide, St. Emilion und Emilio, kamen auf 75,824 Prozent.

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