Zeeland: Turniercomeback für Atterupgaards Orthilia und Undercover

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Atterupgaards Orthilia unter Fiona Bigwood (© Pauline von Hardenberg)

Zwei Kandidaten für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro haben gestern ihren Einstand in die grüne Saison gegeben und traten zum ersten Mal seit den Europameisterschaften in Aachen wieder auf dem Viereck auf: Atterupgaards Orthilia unter Fiona Bigwood und Undercover mit Edward Gal.

Für das Comeback ihrer Pferde hatten die Reiter sich das CDI3* in Nieuw en Sint Joosland in den Niederlanden ausgesucht, wo dieses Wochenende auch mehrere deutsche Pferde am Start sind. Die elfjährige Oldenburger Gribaldi-Tochter Orthilia entschied die Prüfung mit Fiona Bigwood im Sattel überlegen für sich. Alle Richter sahen das Paar auf Rang eins und gaben ihm 75,640 Prozent insgesamt. Dabei hatten die beiden haben die beiden im ersten starken Trab und in den doppelt zählenden Zick-Zack-Traversalen noch Punkte verloren. Dafür gab es in der Piaffe-Passage-Tour mehrfach eine Neun.

Zweite wurde die Holländerin Madeleine Witte-Vrees auf dem gekörten Cennin v. Vivaldi aus der Donnerhall-Tochter Vitana, der ehemaligen Grand Prix-Stute von Morgan Barbançon-Mestre. Hier gab es 73,260 Prozent. 71,040 Prozent lautete das Ergebnis der drittplatzierten Jorinde Verwimp (BEL) auf Tiamo v. Lester-Hemmingway.

Edward Gal und Undercover endeten auf Platz sechs. Das Protokoll des Ferro-Sohnes weist Neunen und Zehnen für die Trabtraversalen auf. Aber in der zweiten Piaffe, die im Grand Prix nach der Schritttour kommt, ging nichts mehr. Da vergaben die Richter die Noten 2, 1, 1, 1, 1. Und auch beim Rückwärtsrichten und in der Galopptour verloren die Mannschaftseuropameister Punkte. Das zusammen wirkt sich dann wieder auf die Fußnoten aus, so dass unter dem Strich 70,220 Prozent herauskamen.

Bester Deutscher war Jan-Dirk Gießelmann mit dem Rubin-Royal-Sohn Real Dancer auf Platz zehn (69,50). Matthias Bouten und Ehrengold v. Ehrentusch kamen mit Fehlern in den Zweierwechseln auf genau 68 Prozent, Rang 14.

Das vollständige Ergebnis finden Sie hier.

Einen deutschen Sieg gab es in den Niederlanden durch Florine Kienbaum mit Doktor Schiwago. Sie reitet die U25-Tour, belegte in der Intermédaire II Platz zwei (69,868 Prozent) hinter Laurence Joos (BEL) mit Fil Rouge (70,746) und drehte im Grand Prix den Spieß um. Da siegte sie mit 71,395 Prozent vor Roos und Fil Rouge (69,612).

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