Olympia: Victoria Max-Theurer mit Plan B nach Rio

Victoria Max-Teurer und Della Cavalleria

Victoria Max-Teurer und Della Cavalleria (© Michael Rzepa)

Die österreichische Dressurreiterin Victoria Max-Theurer, die als Einzelreiterin für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro nominiert ist, wird dort nicht ihr derzeitiges Toppferd Blind Date reiten, sondern Della Cavalleria.

„Vici“ hatte sowohl Blind Date (Stallname „Beate“) als auch Della Cavalleria für Rio nominiert gehabt. Die 13-jährige Oldenburger Stute Della Cavalleria hatte 2012 die kleine Tour in Aachen für sich entscheiden können. Seit 2013 setzt ihre Reiterin sie sehr dosiert im Grand Prix Sport ein. Jüngst gewannen die beiden ihr Heimspiel auf Schloss Achleiten mit 70,620 Prozent im Grand Prix und 77,350 Prozent in der Kür. Davor waren sie in München jeweils Dritte in Grand Prix und Special in München gewesen.

Vicis Entscheidung für Della Cavalleria hat folgenden Hintergrund: „Wir haben uns für Della Cavalleria entschieden, weil die Futterumstellung (Anm.: in Südamerika ist die Einfuhr von europäischen Futtermitteln verboten) Blind Date Probleme bereitete. Bei ihr stellten sich wiederholt Kolik-Symptome ein. Deshalb mussten wir auf den geplanten Start beim letzten Turnier in Cappeln verzichten. Dem Pferd gegenüber ist es nur fair, trotz ihrer großen sportlichen Qualitäten, unter diesen Umständen auf einen Einsatz in Rio zu verzichten. Ich habe das in Abstimmung mit meinem Team und den Tierärzten so entschieden. Das Risiko ist einfach zu groß. Wir können uns durch diese Umstände auch nicht so wie für Olympische Spiele erforderlich vorbereiten.“

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