Wiesbaden: Zwölfter Grand Prix Special-Sieg beim Pfingstturnier für Werth

Isabell Werth und Weihegold

(© Isabell Werth und Weihegold)

Isabell Werth blickt auf ein erfolgreiches Wochenende in Wiesbaden zurück – zwei Siege mit Weihegold in Grand Prix und Special und zugleich der zwölfte insgesamt für die Olympiasiegerin im Special des Pfingstturniers. Und das mit Abstand.

Wie schon im Grand Prix schrammten Werth und die elfjährige Oldenburger Don Schufro-Tochter Weihegold auch im Special knapp an den 80 Prozent vorbei: 79,804 Prozent. Dabei war ihnen auch in dieser Aufgabe in Schnitzer unterlaufen, diesmal in der Trabtour beim Übergang aus der Passage in den starken Trab. Ansonsten dominieren 8er- und 9er-Noten das Protokoll des Paares. Die Richter sahen die beiden ausnahmslos an erster Stelle. Isabell Werth sieht dennoch Luft nach oben an der einen oder anderen Stelle. Sie sagte: „Für uns war der Special hier in Wiesbaden sehr wertvoll, sehr wichtig. Die Stute ist in einer super Form, aber es gibt noch ein paar Kleinigkeiten, ein paar Hausaufgaben, die wir von hier mitnehmen.“

Werth wurde übrigens zum Ehrenmitglied des Wiesbadener Reit- und Fahrclubs (WRFC), des Ausrichters des Pfingstturnieres, ernannt. „Das bedeutet für mich Motivation und Verpflichtung zugleich, auch in den nächsten Jahren zum Pfingstturnier zu kommen.“

Platz zwei ging erneut an Reitmeister Hubertus Schmidt auf seinem Championatskaderpferd, dem Trakehner Hengst Imperio v. Connery. 74,510 Prozent lautete die Bewertung für den einstigen Bundeschampion. Auch er war glücklich, aber doch noch nicht so ganz zufrieden mit dem heutigen Tag: „Ich hätte gerne den Abstand geringer gehalten. Mich hat heute die eine Pirouette geärgert, aber mit der Grundeinstellung und Anlehnung von Imperio bin ich sehr zufrieden. Und er lässt sich überhaupt nicht von seinem Umfeld irritieren. Das ist ein großer Vorteil.“

Dritte wurde mit Fabienne Lütkemeier und D’Agostino v. De Niro eine weitere A-Kaderreiterin, die heute mit 72,902 Prozent aus dem Viereck kam.

Anabel Balkenhol und ihr ebenfalls von De Niro abstammender Dablino waren im Grand Prix noch Dritte gewesen. Auch im Special begannen sie gut. Doch beim Abwenden auf die Mittellinie für die Pirouetten hatte Dablino womöglich etwas erspäht, was ihn ängstigte. Oder er war durch die Geräuschkulisse irritiert. Auf jeden Fall quittierte der 16-jährige Hannoveraner in der Linkspirouette den Dienst und war auch nur mühsam dazu zu bewegen, diesen wieder aufzunehmen. Anabel Balkenhol ritt die Aufgabe zu Ende, verzichtete dann aber auf eine Bewertung.

Weitere Ergebnisse des Grand Prix Special finden Sie hier.

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