Zeutern: Dorothee Schneiders Lordswood Dancing Diamond gewinnt erste S*** mit fast 77 Prozent

Dressur, Qualifikation,

Dorothee Schneider und Lordswood Dancing Diamond, bei der Finalqualifikation für den Nürnberger Burg-Pokal 2020 in Balve. (© von Korff)

Es ist schon wieder eineinhalb Jahre her, dass man den fantastischen ehemaligen Dressurpferdeweltmeister und Bundeschampion Lordswood Dancing Diamond im Viereck gesehen hat. Damals siegte er mit Dorothee Schneider überzeugend in der Burg-Pokal Qualifikation von Ludwigsburg. Schneider hat die Pause gut genutzt, wie sich heute in Zeutern zeigte. Und das war nicht die einzige Neuigkeit von der Mannschaftsolympiasiegerin.

Der Hannoveraner Dancier-Sohn Lordswood Dancing Diamond ist nun elf Jahre alt. Als Fünfjähriger wurde er Bundeschampion, sechsjährig auf spektakuläre Weise Weltmeister der jungen Dressurpferde. Das alles mit Anne-Kathrin Pohlmeier im Sattel. Dann wurde der Rappe verkauft und man hörte lange Zeit nur noch wenig von ihm. Bis er 2020 unter Dorothee Schneider wieder auftauchte und sich für das Finale im Nürnberger Burg-Pokal qualifizierte, wo er allerdings fehlte. Nun ist er S***-reif, wie er heute in Zeutern demonstrierte. Er gewann die Intermédiaire A mit 76,754 Prozent. Das bedeutete einen Riesenvorsprung zum Rest des Feldes. Zweite wurde mit 70,833 Prozent Ramona Ritzel auf dem erst neunjährigen Belissimo M-Sohn Belcanto vor Alexandra Sessler und Dun Dee v. Dimaggio, ebenfalls neunjährig (69,430).

Neues Pferd für Schneider

Das war nicht die einzige goldene Schleife für Schneider heute in Zeutern. Am Vormittag hatte sie in der S* ein neues Pferd vorgestellt: den neunjährigen Hannoveraner Quaterline v. Quaterback-Hotline. Der Wallach gehört dem Gestüt Pramwaldhof der Österreicherin Astrid Neumayer, die ja selbst ebenfalls im großen Viereck unterwegs ist.

Quaterline war als Youngster Seriensieger in Dressurpferdeprüfungen der Klassen A und L mit Geertje Hesse-Wadenspanner. Sein letztes Turnier ist allerdings schon vier Jahre her. Nun stellte Dorothee Schneider ihn in der schweren Klasse vor und konnte sich auf Anhieb über starke 76,071 Prozent freuen. Auch das war ein deutlicher Sieg.

Zweite wurde Julia Kühn auf DSP Fürstano B v. Fürstenball mit 72,659 Prozent vor Luka Nina Hohmann auf Fürst Rubin v. Floriscount (70,794).

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