Oldenburg: Zieleinlauf im Special wie im Grand Prix, Sprehe mit über 80 Prozent

Mit dem zweitbesten Special-Ergebnis ihrer bisherigen Laufbahn sicherten Kristina Sprehe und Desperados sich heute den Oldenburger Grand Prix Special der CDI4*-Tour. Dahinter rangierten wie schon im Grand Prix Isabell Werth und Weihegold, gefolgt von Anabel Balkenhol und Dablino.

Sprehe und ihr nun 13-jähriger De Niro-Sohn Desperados, die schon den Grand Prix gewonnen hatten, kamen auf 81,098 Prozent. Mehr gab es nur 2012 in Dortmund, wo sie fast 82 Prozent erhalten hatten. Heute punkteten sie gleichmäßig in allen Bereichen, besonders aber in der Piaffe-Passage-Tour und in den Fußnoten. Einstimmig setzten alle fünf Richter das Paar auf Platz eins.

Ausnahmsweise ist Isabell Werth in Oldenburg für ihre Schülerin Beatrice Buchwald in den Sattel der neunjährigen Don Schufro-Tochter Weihegold gestiegen (Die Begründung von Werth gegenüber St.GEORG online finden Sie hier). Sie kamen auf 77,529 Prozent. Alle Richter sahen das Paar einmütig auf Platz zwei. Der Richter bei B, Martin Richenhagen, vergab sogar eine 10, nämlich für Sitz und Einwirkung der Reiterin. Ansonsten bewegten die Noten sich konstant zwischen 7 und 8,5.

Nicht ganz so einig war die Jury sich bei der Drittplatzierten, Anabel Balkenhol auf dem 14 Jahren alten De Niro-Sohn Dablino. Die Richter bei H (Annette Fransen-Iacobaeus) und B (Martin Richenhagen) hätten die beiden auf den Plätzen vier bzw. sechs eingeordnet. Aber bei den anderen dreien waren sie Dritte. Insgesamt erhielten sie 73,627 Prozent.

Auf den Plätzen vier bis sechs folgten in dieser Reihenfolge Hubertus Schmidt mit Imperio (72,451), Carola Koppelmann auf Deveraux (72,314) und Brigitte Wittig mit Brioni W (72,157).

Die vollständige Ergebnisliste mit Protokollen finden Sie hier.
In der höchstdotierten Springprüfung des Tages, dem Preis der Oldenburger Wirtschaft, triumphierte ein Mann aus Litauen: Andrius Petrovas auf dem Hannoveraner Contender-Voltaire-Sohn Complemento. Wie noch vier weitere Paare absolvierten sie die Siegerrunde des 1,45 Meter-Springens fehlerfrei und in der Bestzeit von 32,51 Sekunden. Dahinter landete Felix Haßmann im Sattel von Brazonado (33,54), einem brasilianisch gezogenem Pferd v. Baluarte, welcher ein Sohn des Baloubet du Rouet ist. Die Mutter stammt ab vom Silvester (Holsteiner)-Sohn Silvestre. Haßmann hat den Schimmel seit 2011 zur Ausbildung und war mit ihm auch schon bei den Weltmeisterschaften der jungen Springpferde am Start. Platz drei ging an Jana Wargers, die nächste Woche 23 Jahre alt wird, mit einem Lewitzer Pferd, dem achtjährigen OS-Hengst Cortino v. Cornet Obolensky-Continue (36,42).

Alle weiteren Ergebnisse aus Oldenburg finden Sie hier.

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