Friedensreiterpreis für Simone Blum

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Simone Blum ist in Münster mit dem Friedensreiterpreis 2019 ausgezeichnet worden. Hendrik Snoek, Präsident des Westfälischen Reitervereins, nahm die Ehrung vor. (© Westfälischer Reiterverein e.V., Thoms Lehmann)

Für Simone Blum ist Alice zweifelsohne das Pferd ihres Lebens. Aufgrund ihrer besonderen Bindung zu der Stute und der gemeinsam im Parcours errittenen Erfolge, ist die Springreiterin nun in Münster mit dem Friedensreiterpreis ausgezeichnet worden.

Schon seit 1986 gibt es den Friedensreiterpreis, der jedes Jahr beim Turnier der Sieger an herausragende Persönlichkeiten des Pferdesports vergeben wird. Die Preisträger sind Menschen, die durch ihr Engagement den Reitsport beeinflusst haben oder sich durch besondere Fairness gegenüber dem Pferd auszeichnen. Im letzten Jahr ging der Preis an Dressur-Bundestrainerin Monica Theodorescu, die Gewinnerin 2019 heißt Simone Blum.

Am Freitagabend nahm Hendrik Snoek, Präsident des Westfälischen Reitvereins, die Ehrung in Münster vor. Nicht nur die sportlichen Erfolge der amtierenden Weltmeisterin, auch die enge Beziehung zu ihrer Stute Alice waren der Grund, warum die Wahl der Jury auf die 30-jährige Bayerin fiel. „Wie diese Familie sich zu DSP Alice bekennt – und das nicht nur als Sportpartner, sondern auch als Familienmitglied – ist beachtlich“, lobte Snoek. In ihrer Dankesrede sprach eine sichtlich bewegte Blum von der Askari-Tochter dann auch als ihrer „Seelenverwandten und besseren Hälfte“.

Die Liste der Erfolge von Simone Blum und Alice ist in den letzten beiden Jahren länger und länger geworden. Nach ihrem tollen Auftritt beim CHIO Aachen 2019 sind sie nun erneut für das deutsche Team bei den kommenden Europameisterschaften in Rotterdam (NED) nominiert worden. Und auch in Münster bewiesen die beiden ihre Weltklasse, sprangen im Großen Preis am Sonntag auf Platz drei. Was dieses Paar so besonders macht? Wir haben es in unseren 10 Dingen über Simone Blum und Alice zusammengefasst.

Weitere Auszeichnungen

Eine Überraschung für Hendrik Snoek gab es zu diesem Anlass übrigens gleich noch obendrauf. Der Deutsche Reiter- und Fahrerverband ehrte den 71-Jährigen mit dem Silbernen Pferd für sein Engagement rund um den Reitsport. Snoek war früher selbst im Springsattel erfolgreich und übernahm 1993 die Präsidentschaft des Westfälischen Reitvereins von seinem Vater. Seitdem ist er auch Veranstalter des Turniers der Sieger in Münster. Einen Blumenstrauß gab es darüber hinaus für Andrea Bochmann, die seit 25 Jahren Sekretärin und rechte Hand von Snoek ist. Snoek bedankte sich bei ihr für ihre Treue und ihre Verdienste rund um das Turnier.

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