Hannoveraner Verband: Montag entscheidet der Vorstand über die Zukunft Dr. Werner Schades

Hannoveraner Verband-Dieta-Denkmal

(© www.st-georg.de)

Am Montag, den 13. Mai, wird der Gesamtvorstand des Hannoveraner Verbands darüber abstimmen, wie die berufliche Zukunft von Dr. Werner Schade aussieht.

Dr. Werner Schade, bislang Geschäftsführer und Zuchtleiter des Hannoveraner Verbands, war vor kurzem von seinen Aufgaben freigestellt worden. Inzwischen habe man ihm auch mitgeteilt warum, berichtete er der Verdener Kreiszeitung, ohne jedoch die Gründe zu nennen. Er betonte aber, er werde die Begründung „entkräften“.

Dazu müsste er am Montag bei der Vorstandssitzung jedoch anwesend sein. Eine Einladung zur Sitzung des Gesamtvorstands hat er aber nicht erhalten, wie er ebenfalls sagte.

Zwei Lager

Die Verdener Kreiszeitung sprach mit mehreren Vorstandsmitgliedern. Da wurden auch Stimmen laut, die die Freistellung „total falsch“ oder auch „skandalös“ finden. So jedenfalls äußerten sich Hermann Jürgen Rump und Walter Robert gegenüber der Kreiszeitung. Letzterer vertritt den Bezirksverband Hessen-Süddeutschland im Verband.

Dass Schade aber auch viele Feinde innerhalb des Verbandes hat, haben die vergangenen Monate gezeigt. Den Stein ins Rollen brachten die Facebook-Posts des ehemaligen Redakteurs Hans Richelshagen, der interne Informationen nach außen trug, die die Geschäftsführung in ein schlechtes Licht rückten. Er selbst wurde inzwischen aus dem Verband ausgeschlossen. Unklar ist aber, woher er seine Informationen hatte, die eigentlich nur dem Vorstand bekannt sein konnten.

Am Montag wird sich zeigen, ob Dr. Werner Schade gehen muss. Die 20 Vorstandsmitglieder werden dann abstimmen. Mit einer einfachen Mehrheit können sie entscheiden.

Quelle: Verdener Kreiszeitung

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