Basel: Großer Preis an Niels Bruynseels, Comeback von Epleaser van’t Heike

Niels_Bruynseels_(BEL)_Delux_ v284944063

Sieger im Großen Preis von Basel 2019: Niels Bruynseels und Delux van T & L. (© Katja Stuppia)

Das erste Highlight beim Fünf-Sterne-Springturnier von Basel ging nach Belgien an Niels Bruynseels. Die Deutschen hatten heute einen Vier-Fehler-Tag – zumindest im Großen Preis.

Der Belgier Niels Bruynseels hatte für die erste große Aufgabe in Basel den zehnjährigen SBS-Wallach Delux van T & L gesattelt, einen Toulon-Sohn. Mit dem war er unter anderem erst kurz vor Weihnachten in Mechelen siegreich gewesen. Seit Mitte Mai 2018 sind die beiden ein Paar und jetzt, wo Bruynseels sein Championatspferd Cas de Liberté hatte gehen lassen müssen, dürfte er froh sein, mit Delux einen weiteres Pferd mit dem Potenzial für Fünf-Sterne-Siege im Stall zu haben. Dabei wurde einem das Gewinnen heute nicht leicht gemacht in Basel.

14 Paare hatten das Stechen erreicht, acht blieben auch hier fehlerfrei. Und verdammt schnell waren sie auch alle. Bruynseels und Delux nahmen dem Paar auf dem zweiten Platz gerade mal vier hundertstel Sekunden ab. Das Nachsehen hatte in diesem Fall der Niederländer Marc Houtzager auf dem Quidam de Revel-Sohn Calimero. Dritter wurde mit einigem Abstand der Franzose Philippe Rozier auf dem Holsteiner Casall-Sohn Cristallo A Lm.

Von den Deutschen konnte sich keiner fürs Stechen empfehlen. Marcus Ehning und Firth of Lorne lieferten immerhin die schnellste aller Vier-Fehler-Runden. Davon gab es einige und mehrere davon durch Kollegen von Ehning, so von Michael Jung und Chelsea, Christian Ahlmann auf Clintrexo Z und Ludger Beerbaum mit Cool Feeling. Bei Hans-Dieter Dreher und Prinz kamen 16 Fehler zusammen.

Weitere Prüfungen

Im ersten 1,45 Meter-Zeitspringen hatte es dafür einen dritten Platz für Dreher auf der Calvaro-Tochter Twenty Clary gegeben. Sieger wurde hier Bertram Allen (IRL) auf Casper, gefolgt von Emanuele Gaudiano im Sattel von Quinn van de Heffinck.

Das Joker-Springen sicherte sich Kevin Staut (FRA) auf Ayade de Septon vor erneut Bertram Allen, diesmal auf Izzy by Picobello und Yuri Mansur (BRA) mit Carlson. Bestes deutsches Paar waren Marcus Ehning und Pret a Tout, die als Zehnte noch eine Schleife bekamen.

Ein Wiedersehen

In dem ersten Zeitspringen war ein alter Bekannter seit langer Zeit mal wieder am Start, Christian Ahlmanns Epleaser van’t Heike, genannt Heiko. Genau vor einem Jahr war Epleaser sein letztes Fünf-Sterne-Turnier gegangen – in Basel. Danach wurde es ruhig um ihn. Bis Ende Oktober ging er kein Turnier mehr. Erst beim CSI* in Bonheiden trat er mal wieder an, danach aber wieder nicht mehr. Und nun ging er heute wieder in Basel, hatte zwar fünf Strafpunkte, aber ist zurückgekehrt.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

St.GEORG GRATIS LESEN!

Schnell, aktuell und auf einen Blick wissen, was Sache ist!
Das bietet der St.GEORG Newsletter.

Schreibe einen neuen Kommentar