Championat von München an Mario Stevens

Im Rahmen eines 1,50 Meter-Springens mit Stechen wurde heute Nachmittag das Championat von München ausgetragen, zugleich die Qualifikation für das morgige Finale der Riders Tour 2018. Der Sieger kommt aus Niedersachsen.

Von den 13 Paaren im Stechen um das Championat von München waren zwei nicht angetreten (Gerrit Nieberg auf Contagio und Mexikos Enrique Gonzalez auf Chacna) und einer gab auf (Cedric Wolf mit Chicitito). Nur sechs Paare schafften eine weitere fehlerfreie Runde.

Ohne Abwurf und als Schnellster von allen kam der Deutsche Meister ins Ziel, Mario Stevens. Sein 13-jähriger Balou du Rouet-Sohn Brooklyn kreuzte nach 38,02 Sekunden die Lichtschranke.

Das Nachsehen hatte mit 38,57 Sekunden Andreas Kreuzer auf dem neunjährigen Holsteiner Quinley v. Quintero, ein Pferd, das er noch nicht allzu lange unter dem Sattel hat. Der Schimmel war erst im Mai mit Jesse Luther siegreich im CSI2*-Großen Preis von Opglabbeek gewesen. In Paderborn Anfang September saß erstmals Andreas Kreuzer – übrigens auch ein Deutscher Meister, der von 2016 – im Sattel. Auf Anhieb konnten die beiden sich mehrfach unter den Top Ten platzieren. Das heute dürfte aber der bislang größte Erfolg für das Paar sein.

Und noch ein Reiter mit DM-Titel auf dem Treppchen – beziehungsweise eine Reiterin. Der dritte Rang ging nämlich an die Amazonen-Meisterin von Balve, Angelique Rüsen im Sattel der zehnjährigen KWPN-Stute Dolocia v. Untouchable nach fehlerfreien 41,78 Sekunden.

Weitere Sieger und Platzierte

Vor dem Hauptspringen des Tages hatte Jan Wernke auf Queen Rubin die Punktespringprüfung über 1,45 Meter für sich entscheiden können. Er setzte sich gegen den Schweizer Walter Gabathuler im Sattel von Chagrannus durch. Dritte wurde Janne-Friederike Meyer-Zimmermann im Sattel der erst achtjährigen Flipper D’Elle-Tochter Flipper.

Die zweite Qualifikation der Youngster Tour für Siebenjährige sah mit Edouard Schmitz und Kilcoltrim Blue v. Chacco Blue ein schweizerisch-irisches Duo vorne. Ganz knapp geschlagen geben musste sich um fünf hundertstel Sekunden Felix Haßmann auf der Cornado-Tochter Cylana. Dritter wurde Tobias Meyer auf dem Stakkato Gold-Sohn Stargold.

Das Vater-Sohn-Team Lars und Gerrit Nieberg folgte mit Caruso und Centuro auf den Plätzen, beides Nachkommen von Gerrits Spitzenpferd Contagio (siehe oben). Lars Nieberg hatte zwar verlautbaren lassen, dass er seine große internationale Karriere an den Nagel hängen wolle, aber dem Pferdesport erhalten bleibt und „zu Ausbildungszwecken“ auch weiterhin Turniere reiten würde. Gesagt, getan.

Österreich vor Polen und der Schweiz – so endete die zweite Qualifikation der Youngster-Tour bei den Achtjährigen. Der Sieg ging an Max Kühner auf der OS-Stute Castella v. Cornet’s Stern, gefolgt von Conthacca, ebenfalls eine OS-Vertreterin, unter Krzysztof Ludwiczak und dem Cornet Obolensky-Sohn Faberlys mit Martin Fuchs.

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