Chantilly: Rolex Grand Prix an Frankreichs Olympiareiter Nicolas Delmotte, Weishaupt zweimal platziert

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Nicolas Delmotte und Urvoso du Roch in Chantilly (© Screenshot instagram.com)

Fragt man in Frankreich nach einem Tipp für die Medaillen bei den Springreitern in Tokio fragt, bekommt das Paar Nicolas Delmotte mit Urvoso du Roch genannt. Kein Wunder, wie sich heute im Rolex Grand Prix von Chantilly einmal mehr zeigte.

Bereits beim Nationenpreisturnier in La Baule vor wenigen Wochen hatten Nicolas Delmotte und sein 13-jähriger Selle Francais-Wallach Urvoso du Roch v. Nervoso den Großen Preis für sich entschieden. Danach wurden sie für das französische Olympiateam auserkoren. Und nun bestätigten sie ihre herausragende Form in Chantilly noch einmal, als sie eine von nur drei fehlerfreien Runden im 13-köpfigen Stechen des Rolex Grand Prix drehten und dabei mit 42,30 Sekunden die schnellste Null-Fehler-Zeit hatten.

Bemerkenswerterweise war das Paar, das heute Platz zwei belegte, in La Baule auch ganz vorne dabei gewesen, nämlich auf Rang drei: Martin Fuchs (SUI) auf dem KWPN-Wallach Leone Jei v. Baltic VDL. Die beiden mussten sich um 0,36 Sekunden geschlagen geben. Dritte wurde die Französin Marie Demonte im Sattel der Diamant de Semilly-Tochter Vega de la Roche (42,95).

Bestes deutsches Paar in diesem prominent besetzten Springen waren Philipp Weishaupt und Coby. Der elfjährige Contagio-Sohn hatte einmal mehr alles gegeben, musste aber in Runde zwei zwei Abwürfe hinnehmen und wurde damit Elfter.

Bei Patrick Stühlmeyer und Varihoka du Temple war bereits im ersten Umlauf eine Stange gefallen. Damit waren sie nicht mehr platziert. Acht Fehler wurden es für Hans-Dieter Dreher und den neunjährigen Holsteiner Zirocco Blue-Sohn Elysium im ersten Umlauf.

In dem vorangegangenen 1,45 Meter-Springen hatte Giulia Martinengo Marquet mit dem Holsteiner Con Air-Sohn Calle Deluxe für einen italienischen Sieg gesorgt. Philipp Weishaupt ritt hier ein neues Pferd auf Rang sechs: den zehnjährigen Oldenburger Las Vegas v. Larenco, der das erste Mal mit Weishaupt zusammen im Parcours unterwegs war. Seit Ende Mai gehört er den Ludger Beerbaum Stables. In den Sport gebracht worden war das Talent von Klaus Otte-Wiese.

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