Dublin: USA gewinnen Nationenpreis

US win at Dublin

Das glückliche Nationenpreisteam mit der Aga Khan-Trophy in der Hand des Equipechefs: Laura Kraut, Lillie Keenan, Lauren Hough und Beezie Madden. (© FEI/Christophe Taniere)

Die Aga Khan Trophy in Dublin war die letzte Gelegenheit, Punkte für das FEI-Nationenpreisfinale 2017 in Barcelona zu sammeln. Die USA sicherten sich ihren siebten Sieg in diesem prestigeträchtigen Ländervergleich auf der grünen Insel. Und wie!

Equipechef Robert Ridland hatte ein reines Damenteam zusammengestellt für das, was er als „die größte Trophäe“ des Springsports bezeichnet. Die Rede ist von der Aga Khan Trophy, die im Nationenpreis von Dublin vergeben wird. Und die Ladies haben seine Erwartungen voll erfüllt. Lauren Hough auf Ohlala blieb ebenso zweimal fehlerfrei wie Laura Kraut und Confu. Auf der 51-jährigen Laura Kraut lastete aller Druck als sie als letzte Reiterin in den Parcours ritt. Es war klar, dass sie mit einer Nullrunde den Sieg würde sichern können. Kraut und der zehnjährige Holsteiner Contact me-Sohn Confu taten, wie ihnen geheißen.

Auch die beiden Teamkameradinnen schlugen sich gut. Lillie Keenan und Super Sox waren fehlerfrei im ersten Umlauf, bildeten aber im zweiten mit fünf Strafpunkten das Streichergebnis. Bei Beezie Madden und Darry Lou fiel eine Stange in Runde eins, aber danach blieb alles liegen. Letztere sind übrigens noch nicht lange ein Paar. Erst seit diesem Frühjahr sitzt Madden im Sattel des KWPN Wallachs v. Tangelo van de Zuuthoeve. Erst war sie mit ihm in Spruce Meadows am Start, wo sie sich mehrfach gut platzierten. Dann ritten sie in Aachen, wo sie ein bisschen Pech verfolgt waren und immer wieder einen Abwurf hatten.

Apropos Pech – Robert Ridland erklärte nach dem Sieg, er wisse, dass es viele Arten gibt, wie man einen Nationenpreis gewinnen könne. Manchmal habe man einfach Glück. „Aber das heute war aus meiner Sicht kein Glück. Diese vier Reiter haben eine unglaublichen Job gemacht!“

Frankreich vor den Niederlanden

Platz zwei sicherten sich die Franzosen mit fünf Fehlern vor dem Team der Niederlande mit sieben Strafpunkten. Für Frankreich ritten Kevin Staut auf For Joy van’t Zorgvliet (0/4), Marc Dilasser mit Cliffton Belesbat (20/0), Marie HEcart auf Cenwood Delle Lame (1/EL) und Olivier Robert mit Eros (0/0).

Die niederländischen Farben wurden vertreten durch Michael Greeve auf Whitney Bb (0/0), Doron Kuipers auf Charley (1/0), Michel Hendrix auf Baileys (1/8) sowie Frank Schuttert im Sattel von Chianti’s Champion (8/5).

Deutschland hatte keine Mannschaft beim Nationenpreisfinale in Dublin am Start. Aber die Teilnahme am Nationenpreisfinale in Barcelona ist für die Mannschaft von Otto Becker gesichert.

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