Falsterbo: Holland gewinnt Nationenpreis, Platz zwei für Deutschland

Patrick Stühlmeyer mit Lacan in Sopot

(© Patrick Stühlmeyer mit Lacan in Sopot)

Es geht voran! Nach zwei vierten Plätzen bei den Nationenpreisturnieren in St. Gallen und Rotterdam belegte die Springreiterequipe von Otto Becker nun Platz zwei im schwedischen Falsterbo, gemeinsam mit den Gastgebern.

Kein Vorbeikommen gab es an den Weltmeistern. Das Team Holland – wenn auch in anderer Besetzung als in der Normandie – leistete sich keinen einzigen Fehler. Gerco Schröder und Cognac Champblanc mussten gar nicht mehr antreten, nachdem ihre Teamkollegen Harry Smolders auf Emerald, Maikel van der Vleuten mit Verdi und Leopold van Asten auf Zidane alle ohne Strafpunkte ins Ziel kamen.

Sowohl die Deutschen als auch die Schweden hatten jeweils vier Fehler auf dem Konto. Besonders erfreulich ist dieses Ergebnis aus deutscher Sicht, weil hier vor allen Dingen junge Pferde zum Zug kamen. Janne-Friederike Meyers Goya ging seinen zweiten Nationenpreis und war zweimal null. ebenso erging es Mario Stevens auf dem zehnjährigen Brooklyn. Marcus Ehning ritt zum ersten Mal einen Nationenpreis mit dem Sohn von Cornet Obolensky und Ratina Z, Comme il faut. Das Ergebnis: strafpunktfrei im ersten, vier Fehler im zweiten Umlauf. Patrick Stühlmeyer und Lacan, die zum siegreichen Team im polnischen Sopot gehört hatten, kamen heute mit jeweils einem Abwurf aus den beiden Parcours. „Total happy“ sei er, berichtete Bundestrainer Otto Becker. Alle Pferde seien „sehr gut gesprungen“.

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