Frankreich dominiert Auftakt der Global Champions Tour-Etappe St. Tropez

München – Munich Indoors 2018

Die Sieger im Großen Preis von München 2018: Edward Levy und Rebeca LS. (© www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz)

Tag eins beim CSI5* in St. Tropez, der dritten Etappe der Global Champions Tour 2021, die Gastgeber dominierten das Geschehen.

Den Auftakt des französischen Siegeszuges heute in St. Tropez machte Julien Epaillard, der in dem Zwei-Phasen-Eröffnungsspringen der Fünf-Sterne-Tour den neunjährigen Selle Français-Hengst Calgary Tame gesattelt hatte. Die beiden erreichten das Ziel von Phase zwei in blitzschnellen 26,66 Sekunden. Geschlagen geben mussten sich an zweiter Stelle Spaniens Sergio Alvarez Moya und die Cardento-Tochter Kardenta van’t Meerhof (27,10) und dahinter mit Edward Levy und Uno de Cerisy ein weiteres französisches Paar (27,58).

Sowohl Christian Ahlmann auf Mandato van de Neerheide als auch Ludger Beerbaum mit Cool Feeling waren fehlerfrei ins Ziel gekommen, aber nicht schnell genug für die Platzierung. Laura Klaphake und Camalita hatten einen Abwurf in Phase zwei. Zoe Osterhoff und Elovely schieden aus.

Bei Philip Houston auf Chaquilot und Sven Schlüsselburg mit Ballyto hatte es schon in der ersten Phase jeweils einen Abwurf gegeben.

Nochmal Levy

Es war ein erfolgreicher Tag heute für den 26 Jahre jungen Franzosen Edward Levy, denn nach der Top drei-Platzierung im Eröffnungsspringen konnte er die erste Prüfung für die Global Champions League-Wertung über 1,55 Meter gegen die Uhr sogar gewinnen. Seine Rebozo La Silla-Tochter Rebeca LS trug ihn nach 60,98 Sekunden ins Ziel – fast eine ganze Sekunde schneller als der Rest des Feldes.

Das wurde angeführt von einem weiteren Franzosen, nämlich Simon Delestre mit seinem langjährigen Erfolgspartner Ryan. Der inzwischen 16-jährige Selle Français-Fuchs v. Hugo Gesmeray war 61,91 Sekunden schnell gewesen. Rang drei holten Carlos Enrique Lopez Lizarazo und die Verdi-Tochter Evita SG Z nach Kolumbien (62,26).

Bestes Deutsches Paar waren Christian Ahlmann und der Oldenburger Stakkato Gold-Sohn Solid Gold Z, die in 64,09 Sekunden auf Platz sechs sprangen, unmittelbar vor dem neuen Dreamteam Sergio Alvarez Moya und Alamo (64,58).

Sven Schlüsselburg und Bud Spencer waren zwar null, aber zu langsam für die Platzierung. Bei Laura Klaphake auf Bantou Balou, Philip Houston mit Sandro S Bella und Ludger Beerbaum mit Mila fiel jeweils eine Stange. Zoe Osterhoff und Ferrari kamen mit zwölf Strafpunkten ins Ziel.

Alle Ergebnisse aus St. Tropez finden Sie hier.