Genf: Erstes Highlight an Kent Farrington, Deußer und der genesene Tobago Dritte

CHIO Aachen 2017

Kent Farrington ist der erste große Sieger von Genf 2021. (© Rolex)

Mit der Trophée de Geneve stand beim CHI Genf heute Abend bereits das erste Highlight auf dem Programm. Kent Farrington (USA) hat gezeigt, dass er seinen Top Ten-Sieg von 2019 verteidigen kann.

Farrington war 2019 der letzte Sieger im Rolex Top Ten-Springen vor der Corona-Zwangspause für den CHI Genf. Nun ist er der erste große Sieger der Jubiläums-Ausgabe des Traditionsturniers. Er hatte den KWPN-Wallach Creedance v. Lord Z gesattelt, bekannt für schnelle Runden. Die zeigte er auch heute: Perfekt ausbalanciert und unglaublich flink auf den Füßen flog der Fuchs nach 33,59 Sekunden fehlerfrei ins Ziel.

Am dichtesten dran von den fehlerfreien Paaren waren Mannschaftsolympiasieger Peder Fredricson (SWE) und Christian K, bei denen es 33,59 Sekunden wurden, der zweite Platz.

Dritter wurde Daniel Deußer mit Tobago Z. Für den Zangersheider Hengst v. Tangelo van de Zuuthoeve ist Genf das zweite große Turnier, nachdem er im Sommer eine Weile verletzt war. In Madrid ging er bereits das Weltcup-Springen, hatte aber einen Abwurf. Heute blieben alle Stangen oben, und in 34,79 Sekunden waren die beiden zudem auch wieder richtig schnell. Damit dürfte Daniel Deußer nun ein Luxusproblem für seine Mission Rolex Grand Slam am Sonntag haben: Tobago oder Killer Queen, wer soll im Großen Preis gehen?

Das zweite deutsche Paar im Stechen waren Christian Kukuk und Checker, die gegen die Uhr allerdings zwei Abwürfe hatten. Das reichte aber noch für Platz 13 und damit die Platzierung. David Will und C Vier hatten fünf Strafpunkte im Normalparcours.

U25 Tour

Der Sieger in der U25 Tour reitet unter argentinischer Flagge: Matias Larocca, Sohn des Springreiters José Larocca. Er ritt Tehuelche in 52,68 Sekunden zum Sieg in dem 1,45 Meter-Springen. Zweiter war mit 53,11 Sekunden Frankreichs Goulet mit Cordico, gefolgt von dem Schweizer Timo Heiniger im Sattel von Carabatic (54,2 Sekunden).

Knapp geschlagen geben musste sich auf dem vierten Rang Sophie Hinners mit dem KWPN-Wallach Fair Field v. Zirocco Blue (54,65).

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