Gijon: Großer Preis an Henk van de Pol

Bald wieder ein Team: AntelloZ und Cameron Hanley

Wiesbaden-Biebrich Schloflpark 20.05.2013 Internat. Pfingstturnier Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden (Qualifikation Riders Tour): Daumen hoch f¸r Cameron Hanley (IRL) und Antello Z Foto: ©Julia Rau Am Schinnergraben 57 55129 Mainz Tel.: 06131-507751 Mobil: 0171-9517199 R¸sselsheimer Volksbank BLZ 500 930 00 Kto.: 6514006 Es gelten ausschliesslich meine Allgemeinen Gesch‰ftsbedingungen (© Julia Rau)

Nicht wie sonst am Sonntag, sondern erst am Montag wurde der Große Preis des CSIO5* in Gijon, Spanien, entschieden. Und zwar zugunsten des Niederländers Henk van de Pol.

Der 48-jährige saß im Sattel eines zwölfjährigen KWPN-Wallachs names Willink, ein Sohn des Twister aus einer Landsieger-Mutter. Der Wallach war von einer Brasilianerin in den Sport gebracht worden, ging dann kurzfristig unter dem Italiener Lorenzo de Luca, ehe er Ende September 2013 in den Beritt von van de Pol wechselte. Der setzte den Braunen sehr dosiert und vor allem im Zwei- bis Vier-Sterne-Bereich ein, selten ging er ein Fünf-Sterne-Turnier. Ihren ersten gemeinsamen Sieg feierten die beiden gleich beim ersten Turnier. Es folgten einige weitere gute Platzierungen. Aber der Sieg in Gijon dürfte der größte Erfolg sein. Mit zwei souveränen Null-Fehler-Ritten und der Bestzeit von 49,32 Sekunden war dem Paar das Sieggeld von 50.490 Euro sicher.

Einer dem man es mindestens genauso gönnt, belegte Rang zwei: der in Deutschland beheimatete Ire Cameron Hanley mit Antello Z. Hanleys Geschichte liest sich wie ein Drehbuch. Die Kurzform: Beim Fußball spielen mit den Kindern Knie verdreht – Operation – Komplikationen – 17 (!) weitere Operationen – ein langer Genesungskampf – endlich wieder im Sattel – erste Erfolge – Anfang 2015 dann die besten Pferde an Pius Schwizer verloreneinige Pferde zurückgetauscht – jetzt hoffentlich endlich Friede. Antello Z war eines der Pferde, die Hanley zurückgetauscht hat. Er wusste, warum. Der Zangersheider Wallach v. Animo II-Continue kam nur 0,5 Sekunden nach Willink ins Ziel. Platz drei blieb bei den Gastgebern.

Sergio Alvarez Moya hatte EM-Pferd Carlo im Stall gelassen und stattdessen den elfjährigen Selle Francais-Wallach Quitador Rochelais gesattelt (v. Jarnac-Unau du Fonteny). Der lieferte die drittschnellste Zeit von 50,34 Sekunden. Deutsche Reiter waren in der Prüfung nicht am Start.

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