Maimarkt-Championat von Mannheim 2021 an Peder Fredricson

MANNHEIM – Maimarkt-Turnier 2021

Peder Fredricson (SWE) und Catch Me Not S (© www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz)

Peder Fredricsons 15-jähriger Routinier Catch Me Not S hat seinem Namen alle Ehre gemacht, als er heute das erste Highlight des Maimarkt-Turniers in Mannheim für sich entschied.

Catch Me Not S – das war heute Pferdename und Reiterplan zugleich. Denn Peder Fredricson (SWE) und sein schwedischer Schimmel Cardento waren das erste Paar im 1,55 Meter-Stechen der zwölf Nuller aus Runde eins. Fredricson ließ nichts anbrennen und legte mit 36,47 Sekunden eine Zeit vor, die von den fehlerfreien Paaren keines auch nur annähernd erreichte.

Zweiter wurde der Ire Mark McAuley im Sattel des Zangersheider Tyson-Sohnes Thunder G Z mit 39,88 Sekunden. Das waren gerade mal zwei hundertstel weniger als Christian Ahlmann und seine große Zukunftshoffnung Mandato van de Neerheide, die demzufolge nach 39,90 Sekunden ins Ziel kamen und Dritte wurden.

Platz vier sicherte sich Christian Kukuk im Sattel von Supertalent Mumbai, die wir für St.GEORG 6/2021 daheim in Riesenbeck besucht haben. Auch sie lieferten zwei fehlerfreie Runden und waren im Stechen 40,40 Sekunden schnell.

Sowohl Peder Fredricson als auch Christian Ahlmann haben bereits bekannt gegeben, dass sie für das wichtigste Springen des diesjährigen Maimarkt-Turniers, die Badenia am Dienstag wieder auf Catch Me Not S und Mandato van de Neerheide setzen wollen.

Weitere Erfolge

Am ausgeschlafensten war heute in der ersten Prüfung des Tages, die schon für 8.30 Uhr auf dem Plan stand, waren einmal mehr Felix Haßmann und sein brasilianischer Schimmel Brazonado, der über diese Höhe von 1,40 Metern gegen die Uhr regelmäßig eine Klasse für sich ist. So auch heute.

In 52,71 Sekunden verwiesen die beiden Richard Vogel und den Holsteiner Never Walk Alone auf den zweiten Platz (53,16). Dritter wurde Belgiens Wilm Vermeir mit N-Joy van’t Hellewater (53,43).

Das Youngster-Springen ging an ein Pferd, das einst für Schlagzeilen sorgte, weil es sich 2019 mit einer sensationellen 9,8 fürs Bundeschampionat qualifizierte: den heute achtjährigen Zweibrücker Hengst Carlchen S v. Comme il faut, gezogen von keinem geringeren als Hugo Simon und vorgestellt wir auch schon bei seiner Bundeschampionatsqualifikation von Richard Vogel.

Heute in der Youngster-Tour von Mannheim demonstrierte Carlchen eindrucksvoll, dass er nicht nur schön, sondern auch schnell kann: 60,34 Sekunden waren mehr als drei volle Sekunden weniger als das Paar auf Rang zwei benötigte.

Das waren der Schweizer Pius Schwizer und der Catoki-Sohn Carrick MB. Die wiederum waren aber nur 0,04 Sekunden schneller als Richard Vogel auf seinem zweiten Pferd von Hugo Simon: dem erst siebenjährigen Holsteiner Hengst Charisma HS v. Uriko. Damit hatte Vogel also gleich zwei Simon-Pferde „aufs Treppchen“ geritten.

Alle Ergebnisse aus Mannheim finden Sie hier.

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