McLain Ward gewinnt ersten Winter Equestrian Festival-Grand Prix

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McLain Ward und Catoki (© Sportfot)

In Florida, USA, ist das Winter Equestrian Festival angelaufen, die US-Variante der europäischen Sunshine Tour. Der erste Große Preis blieb im Land. Einen deutschen Erfolg gab es aber auch!

McLain Ward und sein nun zwölfjähriger Holsteiner Catoki, der den gleichen Namen trägt wie sein Vater, waren das einzige Paar, das sowohl im Umlauf als auch im vierköpfigen Stechen ohne Abwurf ins Ziel kam. Und die schnellsten waren sie auch noch mit ihren 36,846 Sekunden. Das war allerdings weniger Kalkül, als vielmehr dem Temperament des Pferdes geschuldet, wie McLain Ward erklärt.

„Man versucht manchmal, ihn ein bisschen zu bremsen. Er versucht jedes Mal zu gewinnen. Aber wenn man jedes Springen gewinnen will, kann das auch nach hinten losgehen.“

Na, diesmal hat es jedenfalls geklappt.

Platz zwei ging an die Kanadierin Erynn Ballard auf der Kashmir van’t Schuttershof-Tochter Kamilla D, gefolgt von der 16 Jahre jungen Britin Grace Debney mit der Diamant de Semilly-Stute Zarina de Vidau. Nummer vier im Stechen war Nicholas Dello Joio (USA) auf Gelvera v. Quality Time. Lillie Keenan (USA) und der Holsteiner Cazaan v. Casall hatten zwar keinen Abwurf im Normalparcours, aber einen Zeitfehler.

Alle Ergebnisse von Woche eins des Winter Equestrian Festivals finden Sie hier.

Nachwuchs in den Startlöchern

Für einen deutschen Erfolg beim Winter Equestrian Festival sorgte Brianne Beerbaum, Tochter von Markus und Meredith Michaels-Beerbaum. Sie holte mit ihrer Rashinga in der Pony Hunter-Klasse einen Sieg, einen dritten und einen vierten Platz und wurde damit Zweite der Gesamtwertung. Glückwunsch an den Nachwuchs!

Apropos Michaels-Beerbaum – die Olympia-Bronzemedaillengewinnerin von Rio war zwar nicht im Großen Preis am Start, wohl aber eines ihrer ehemaligen Pferde, nämlich der Westfale Calle. Der war ja zusammen mit einigen anderen Pferden der Artemis Farms auf Wunsch der Besitzer zu Rodrigo Pessoa gewechselt, der ihn gestern im Großen Preis vorstellte, mit zwölf Strafpunkten aber nichts mit der Entscheidung zu tun hatte.

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