Nisse Lüneburgs nächster Streich im Championat von Neumünster

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Morgen fürs Riders Tour-Finale wird Nisse Lüneburg auf Luca Toni setzen. (© Karl-Heinz Frieler)

Es sieht ganz danach aus, als sei der Siegeszug des Nisse Lüneburg im Kampf um den Titel des BEMER Rider of the Year nicht aufzuhalten. Im Championat von Neumünster hatte er schon wieder die Nase vorn. Und zwei Talente dicht auf seinen Fersen.

Wenige Zehntelsekunden trennten die ersten drei Reiter beim Championat von Neumünster, der Qualifikationsprüfung für die finale Etappe der BEMER Riders Tour am morgigen Sonntag. Die Marke setzte Nisse Lüneburg auf der zwölfjährigen Alina v. Nekton-Cassini I (Holst.), vierter von elf Reitern im Stechen.

Mit einem flüssigen, aber nicht hektischen Nullfehlerritt, der schneller war, als er aussah, benötigte er 33,04 Sekunden, eine Zeit, die niemand unterbieten konnte, auch wenn die beiden Nächstplatzierten dicht dran kamen.

Der erst 19-jährige Max Haunhorst auf der elfjährigen Chaccara v. Chacco-Blue-Quidam de Revel, die im Vorjahr die Nase vorn hatten, wurde mit 33,3 Sekunden Zweiter vor der Südafrikanerin Alexa Stais auf dem 15-jährigen Quintato v. Quidams Rubin-Stakkato. Sie lebt in Verden und trainiert im Springstall Hilmar Meyer.

Nur zwei weiteren Reitern gelangen fehlerlose Ritte im Stechen: Mario Stevens auf Landano v. (0/3382) wurde Fünfter vor Markus Brinkmann auf Pikeur Callas (45,46).

Probleme im Stechen dieses 1,50 Meter-Springens bereitete Hindernis Nummer drei, ein Steilsprung, der schräg nach innen versetzt aufgebaut war. Nahmen die Reiter die Kurve zu eng, mussten die Pferde direkt auf die Bande zuspringen. Hier schied Finja Bormann mit A Crazy Son of Lavina nach zweifacher Verweigerung aus. Teike Carstensen – ansonsten bemerkenswert gut und schön anzuschauen unterwegs –kassierte einen Steher und am Ende 22 Fehlerpunkte, davon 14 für Zeitüberschreitung.

Vorschau auf morgen

Nisse Lüneburg geht morgen als Favorit in das Riders Tour Springen, er hat 2019 bereits zwei Etappen gewonnen, das Deutsche Spring-Derby in Hamburg und die Wertung in Paderborn. Mit 42 Punkten liegt er in Führung, und „er muss schon runterfallen, um nicht zu gewinnen“, sagt Riders Tour-Erfinder Paul Schockemöhle.

Morgen wird Nisse Lüneburg ein anderes Pferd satteln, den 13-jährigen Lord Z-Sohn Luca Toni. „Es ist natürlich ein großer Vorteil, wenn man zwei Pferde hat“, sagt er, „dann kann man im Stechen mehr riskieren, weil das Pferd morgen nicht nochmal gehen muss.“ Den Druck, der auf ihm lastet, steckt er lässig weg. „Natürlich ist es möglich, dass es nicht klappt, aber ich glaube, jeder würde gerne mit mir tauschen.“

Mehr als zufrieden war auch Max Haunhorst mit seiner Stute Chaccara. „Ich bin froh, so ein Pferd im Stall zu haben, sie gibt immer alles, nimmt nichts übel und macht alles möglich.“ Auch Alexa Stais hat sich für morgen noch einiges vorgenommen: „Ich hoffe, ich kann die Jungs noch ein bisschen ärgern“.

Hinter dem in der Riders Tour-Wertung souverän führenden Lüneburg (42 Punkte) haben morgen David Will (24), der Franzose Julien Anquetin (23), Patrick Stühlmeyer (22) und Markus Brinkmann (21) noch gute Chancen auf eine vorderen Platz.

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  1. Bemer Partner Stefan Meggl

    Ich drücke Nisse Lüneburg und Max Haunhorst Kräftig die Daumen und freue mich auf schon auf das letzte Springen.

    Interessiert ihr euch für Bemer und das Bemer Horse Set? Klickt auf den Link hinter meinen Namen bei diesem Kommentar und finde t dort alle Informationen sowie meine Kontaktdaten.

    Bemer Partner Stefan Meggl


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