Opglabbeek: Zanotelli vor Tebbel und Ahlmann im Großen Preis

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Das Wochenende im Sentower Park in Opglabbeek war äußerst erfolgreich für die deutschen Springreiter – auch wenn sie den Großen Preis des CSI2* am Ende einem brasilianischen Kollegen überlassen mussten.

Exakt 0,3 Sekunden trennten die Paare auf Platz eins und zwei voneinander im Stechen um den Großen Preis. Der in Belgien beheimatete Brasilianer Marlon Modolo Zanotelli hatte den elfjährigen Westfalen Charlie Harper v. Comme il faut gesattelt, der fehlerfrei nach 35,22 Sekunden ins Ziel kam. Das Nachsehen hatten die Sieger des Freitags, Maurice Tebbel und Don Diarado, bei denen die Uhr nach 35,52 Sekunden stoppte.

Über den dritten Platz konnte sich Christian Ahlmann auf seiner großen Zukunftshoffnung Dominator Z freien. Der Diamant de Semilly-Sohn kam nach 36,37 Sekunden ins Ziel.

Marcus Ehning und Funky Fred waren ebenfalls platziert. Der inzwischen 16-jährige For Pleasure-Sohn aus familieneigener Zucht lieferte den schnellsten Vier-Fehler-Parcours im Stechen und wurde damit Neunter.

Weitere Platzierungen am Sonntag

Noch ein weiteres Springen der Zwei-Sterne-Tour gab es am Sonntag, ein Zwei-Phasen-Springen über 1,40 Meter. Hier siegte der Belgier Bart Anthonissen auf der Thunder van de Zuuthoeve-Tochter Nauwsika van de Pereboom in uneinholbaren 30,81 Sekunden.

Da kamen nicht einmal Felix Haßmann und sein Kannan-Sohn Black Panther an. Ihre 31,67 Sekunden waren die zweitschnellste Zeit. Marcus Ehning sprang mit dem zehnjährigen Plot Blue-Sohn Priam du Roset auf den vierten Rang und mit EM-Silberpferd Comme il faut (der ja mit dem Sieger im Großen Preis auch einen züchterischen Erfolg hatte) auf Platz acht. Dazwischen ritt Michael Jung den Zangersheider Quidam de Revel-Sohn Qooper Z auf Platz sechs. Und Ann-Sophie Seidl war auf Chanel BS als 13. ebenso noch im Geld wie Patrick Döller mit N’Oubliez Jamais auf Rang 15.

In der Youngster-Tour waren Marcus Ehning und der Holsteiner Hengst Cupfer v. Casall drittbestes Paar bei den Achtjährigen. Und Felix Haßmann war mit dem Westfalen-Hengst Zinedream v. Zinedine Viertschnellster bei den Siebenjährigen.

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