Pony EM: Bronze für die Springmannschaft nach Stechen – Vielseitigkeitsteam nach Dressur auf Rang zwei

Bronze für das deutsche Team: Lars Volmer

(© www.st-georg.de)

Sie haben es richtig spannend gemacht: Erst im Stechen konnten sich die deutschen Springreiter doch noch einen Podiumsplatz sichern. Zwischenzeitlich war sogar der keine sichere Sache. Entspannt hingegen können die Vielseitigkeitsreiter morgen in den Cross gehen. Sie sind derzeit Zweite nach der Dressur.

Der Auftakt im Nationenpreis sorgte für betretene Gesichter: Wieder war Justine Tebbels Stute Miss California nicht davon zu überzeugen, den Parcours zu beenden, zwei Stops, das Aus. Jetzt mussten die anderen liefern. Das gelang bedingt, sowohl Enno Klaphake/Nikolina als auch Philipp Schulze-Topphoff/Mentos junior, kamen mit einem Abwurf aus dem Parcours. Lediglich Lars Volmer und Carrick blieben in beiden Runden und dann auch im Stechen um die Bronzemedaille fehlerfrei. Mit vier Punkten aus dem Auftaktspringen liegt er jetzt noch gut im Rennen.
Im zweiten Umlauf rehabilierte sich Justine Tebbel und kam genau wie Philipp Schulze-Tophoff mit einem Abwurf aus dem Parcours. Eine Verweigerung und einen Abwurf musste man für Enno Klaphake notieren, der aber trotzdem noch in der erlaubten Zeit blieb. So kam es zum Stechen, in dem die Herren fehlerfrei blieben und schneller unterwegs waren als die Briten, die in der Addition mit knapp neun Sekunden mehr das Springen auf Platz vier vor den Niederländern abschlossen.
Der Sieg ging an die Franzosen. Die Equipe Tricolore präsentierte sich schon beängstigend souverän: Lediglich ein Zeitfehler unterlief dem Quartett im ersten Umlauf plus drei Nuller. Im zweiten gab es einmal acht Strafpunkte als Streichergebnis und einen Zeitfehler, der dann als einziger zählte: Mit einem Zeitfehler Europameister Chapeau! Die irischen Gastgeber, nach dem ersten Umlauf noch hinter Deutschland und Großbritannien, landeten einen Coup in der zweiten Runde: Da blieben gleich drei der vier Reiter ohne Fehler Silber für Irland, Millstreet glücklich.
In der Einzelwertung liegen jetzt die beiden Franzosen Nina Mallevaey mit Rominet De Bruz (0/1.) und Ninon Castex mit Quabar Des Monceaux (2/2.) in Führung. Mit vier Strafpunkten sind acht Reiter an dritter Stelle rangiert, darunter auch Lars Volmer als bester Deutscher, Philipp Schulze-Tophoff ist Elfter.

Vielseitigkeit

Mit 3,5 Punkten Vorsprung haben die Franzosen die deutsche Vielseitigkeitsequipe auf Platz zwei nach der Dressur verdrängt. Unter den besten Zehn liegen zwei deutsche Mannschaftsreiter. In der ersten Runde des Nationenpreises der Springreiter zog abermals das Pony von Justine Tebbel die Bremse, dafür ging Miss California im zweiten Umlauf mit nur vier Strafpunkten aus dem Kurs. Emma Brüssau und Rocky, die nach dem ersten Tag der Vielseitigkeitsdressur noch geführt hatten, sind jetzt Dritte mit 38,7 Minuspunkten, Calvin Böckmann und Askaban B sind Siebte (41,3), Celine Geissler mit Heiligenbgergs Normandie 17. (47,7). In Führung liegt der Franzose Victor Levecque mit Qualitat des Bourdons (29,4) vor der Britin Isabelle Upton mit Alfie (38,3).

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