Riesenbeck: Felix Haßmann schlägt Maurice Tebbel im Finale der Mittleren Tour

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Mit Cayenne WZ konnte Felix Haßmann 2019 die Deutschen Meisterschaften der Springreiter im Rahmen des Balve Optimum gewinnen. (© www.toffi-images.de)

Mit den Deutschen Jugendmeisterschaften endete die Outdoor-Saison in Riesenbeck International. Der Auftakt der Hallensaison ist dieses Wochenende prominent besetzt. Aber einmal mehr war gegen die Uhr kein Vorbeikommen am Deutschen Meister Felix Haßmann.

Highlight am Samstag des CSI2* war das Finale der Mittleren Tour über 1,45 Meter mit Stechen, bei dem es auch Weltranglistenpunkte gab. Nur vier Paaren war es gelungen ins Stechen zu kommen. Die Zeit im ersten Umlauf erwies sich als Schlüsselfaktor. Ganze sieben Paare hatten zwar keine Hindernis-, aber Zeitstrafpunkte.

Das passiert Felix Haßmann bekanntlich nicht allzu oft. Erst recht nicht, wenn er wie heute einen Routinier unter dem Sattel hat, wie den 15-jährigen Holsteiner Hengst Cayenne WZ. Der Schimmel v. Claudio ist seit der Corona-Pause kaum eine Handvoll Turniere gegangen. Aber verlernt hat er nichts: Wie auch die drei Konkurrenten im Stechen, ließ er auch beim zweiten Anlauf alle Stangen liegen und lieferte mit 41,29 Sekunden zudem die Bestzeit.

Exakt 0,6 Sekunden langsamer waren Maurice Tebbel und sein Nationenpreis-Sieger von Aachen, der nun 13-jährige Chacco’s Son, Rang zwei.

Auf den Plätzen drei und vier hielten der Ire Eoin McMahon und Christian Kukuk die Fahnen des gastgebenden Stalls Beerbaum hoch. McMahon hatte die zehnjährige Holsteiner Casall-Tochter Chakra gesattelt, die im Besitz von Madeleine Winter-Schulze steht. Christian Kukuk saß auf dem achtjährigen gefragten Vererber Mumbai v. Diamant de Semilly. Am Ende hieß es Ladies first – Chakra kam nach 42,43 Sekunden ins Ziel, Mumbai nach 43,39 Sekunden.

Die Familie Tebbel war prominent vertreten in diesem Springen. Nicht nur, dass sowohl Maurice als auch seine Schwester Justine am Start waren, Justine saß auch noch auf einem Sohn von Chacco’s Son, dem Erfolgspferd ihres Bruders. Mit dem achtjährigen OS-Wallach Cote de Pablo lieferte Justine die schnellste der Ein-Fehler-Runden im ersten Umlauf und wurde dementsprechend Fünfte.

Dahinter reihten sich in dieser Reihenfolge ein: René Dittmer auf Vendi Cruz, Markus Merschformann mit Cornet’s Cambridge, Clarissa Crotta (SUI) auf Contendrix (den man ja sonst unter ihrem Partner Toni Haßmann kannte), die Finnin Nora Forsten mit Con Caya, Carsten-Otto Nagel auf Curacao und Emelie Pieper im Sattel von Clärchen.

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