Oliva Nova: Vogel und Will Zweiter und Dritter im Weltranglisten-Springen

Featurebild Springen

Featurebild Springen (© www.toffi-images.de)

Die Schleifensammlung des Teams vom Hofgut Dagobertshausen wird immer größer. Heute kamen noch einige hinzu bei der Mediterranean Equestrian Tour in Oliva Nova für Richard Vogel und David Will.

Das wichtigste Springen des Tages in Oliva Nova war heute ein 1,45 Meter-Springen mit Stechen, bei dem es neben dem Preisgeld auch noch Weltranglistenpunkte gab. Von beidem das meiste ging in die Niederlande, an den 32-jährigen Remco Been auf dem Heartbreaker-Sohn Holland vd Bisschop. Sie waren eines von zehn Paaren in dem 15-köpfigen Stechen, die zweimal null blieben. Und von denen kam kein anderes an die 33,57 Sekunden von Holland vd Bisschop heran.

Am dichtesten auf den Fersen waren dem Niederländer die beiden Wahl-Hessen Richard Vogel und David Will, die zusammen auf dem Hofgut Dagobertshausen tätig sind. Vogel hatte den Hannoveraner Wallach Perry KHR gesattelt, der seine Qualitäten ja schon sowohl unter ihm als auch unter Will bewiesen hat. Heute machte der neunjährige Perigueux-Sohn einmal mehr nichts falsch: null Fehler, 34,20 Sekunden, Rang zwei.

David Will hatte auf den zwölfjährigen Waranta-Sohn Ted gesetzt, der 0,37 Sekunden langsamer war als sein Stallkollege, aber ebenfalls alle Stangen liegen ließ, Rang drei.

Platziert war auch Janne Friederike Meyer-Zimmermann auf einem ihrer Neuzugänge, dem neunjährigen Cornet Obolensky-Sohn Chesmu KJ. Ebenfalls fehlerfrei belegte sie Rang acht. Zehnter wurde Marcel Wolf auf Hunter C v. Cabrio van de Heffinck. David Will hatte mit Forest Gump noch ein zweites Eisen im Feuer. Mit der zweitschnellsten Vier-Fehler-Runde im Stechen wurden sie Zwölfte. Janne Friederike Meyer-Zimmermann und der erst achtjährige Cascalretto landeten direkt dahinter.

Die Dagobertshausen-Reiterin Nummer drei, Nicola Pohl, hatte mit Copain das Stechen zwar erreicht, hier gab es für den 13-jährigen Otangelo-Sohn allerdings drei Abwürfe, so dass sie nicht mehr im Geld waren.

Unter den Teilnehmern, die das Stechen aufgrund eines Zeitfehlers verpassten, war auch Holger Wulschner. Und zwar im Sattel eines neuen Pferdes. Wulschner stellte die neunjährige Oldenburger Stute Lady Cadora aus dem Stall Sosath vor. Sonst kannte man die Catoki-Tochter mit den Geschwistern Janne und Hendrik Sosath. Nun ging sie erstmals mit Wulschner, der für den Hof Sosath ja beispielsweise auch Diamant de Plaisir reitet.

Weitere Platzierungen

Neben dem Hauptspringen stand heute auch der Große Preis der „Silver Tour“ auf dem Programm. Der Sieg ging hier nach Irland dank Darragh Kenny mit der Zangersheider Stute Harissa Z. Aber direkt dahinter landete David Will auf der in Jungpferdeprüfungen schon sehr erfolgreichen Concordia, die er von Andreas Kreuzer übernommen hatte. Marcel Wolf und Hautain van’t Paradijs wurden Dritte.

In einem weiteren Springen der „Gold Tour“ gab es einen dritten Platz für Holger Wulschner mit der Holsteiner Stute Cassata v. Casall. Sieger war hier der Niederländer Willem Greve auf Faro vor dem Italiener Giuseppe de Luca mit Qatar Donaldson Z v. Quidam de Revel.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.