„Second horse of a lifetime“ Fine Lady siegt weiter

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Fine Lady, die eigentlich auch Fast Lady heißen könnte, mit Eric Lamaze auf dem Weg zu Bronze bei den Olympischen Spielen in Rio. (© Pauline von Hardenberg)

Es ist unglaublich! Die kleine Hannoveraner Stute Fine Lady hat unter Eric Lamaze schon wieder ein großes Springen gewonnen.

In Wellington, Florida, sicherten die beiden sich die mit 130.000 US-Dollar dotierte Runde fünf des Ruby et Violette Challenge Cup. Mit mehr als zwei Sekunden Vorsprung ließ das Paar 1 Konkurrenten im Stechen hinter sich, unter anderem die Welt- und Europameister Jeroen Dubbeldam und Zenith (Platz neun).

Eric Lamze: „Sie ist wirklich ein unglaubliches Pferd! Ich habe das schon einmal gesagt. Niemand würde ein anderes Pferd mit Hickstead vergleichen wollen (jener KWPN-Hengst, der Lamaze unter anderem 2008 zum Olympiasieger machte und 2011 in Verona tot zusammenbrach, nachdem er zuvor das Weltcup-Springen fehlerfrei beendet hatte; später hieß es, er sei an einem Aorta-Abriss gestorben, Anm. d. Red.), aber sie kommt langsam an ihn heran. Für mich ist sie dabei, ein zweites ,Pferd meines Lebens‘ zu werden.“

Es war Eric Lamazes 25. Sieg in dieser Serie und der vierte mit Fine Lady, die auch Fast Lady heißen könnte. Das nötigt auch der Konkurrenz einigen Respekt ab. Der zweitplatzierte Hardin Towell sagte: „Wir sind heute für den zweiten Platz geritten. Ich wusste, ich würde Eric (Lamaze) nicht einholen. Fine Lady ist schnell und sie sahen heute schnell aus.“

Übrigens: Fine Ladys Vater Forsyth steht diese Decksaison über das Landgestüt Moritzburg zur Verfügung …

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